Holzkohle oder Kohlebriketts – das ist hier die Frage

Die Sonne scheint, der Grill ist aufgestellt, das Grillgut liegt bereit – nun geht es darum, die Grillkohle richtig zum Glühen zu bringen. Wie das am besten gelingt, hängt auch davon ab, ob es sich beim Grillmaterial um Holzkohle oder Kohlebriketts handelt. Wichtige Informationen zu den beiden Grillkohle-Typen erhalten Sie hier.

Das richtige Grillmaterial für ein optimales Grillergebnis und eine lange Glut

Wer für den Grill Kohle benötigt, kann zwischen klassischer, grober Holzkohle und gepressten Kohlebriketts wählen. Beide Grillkohle-Arten haben ihre Vor- und Nachteile – und bei beiden gibt es bestimmte Dinge zu beachten, um den Grill richtig anzuheizen.

Unterschied zwischen Holzkohle und Kohlebriketts

Kohlebriketts sind im Grunde eine weiterverarbeitete Form der Holzkohle, zu deren Herstellung getrocknetes Holz (oft Buchenholz) unter Abschluss von Sauerstoff erhitzt wird. Hierbei verbrennen die leichtflüchtigen Holzbestandteile. Es entstehen Gas und Holzkohle, die bis zu 90 Prozent aus Kohlenstoff besteht. Bei der Herstellung von Kohlebriketts werden Holzkohlestaub und kleine Kohlestücke unter Verwendung von lebensmittelechten Bindemitteln unter hohem Druck gepresst. Heraus kommen die optisch einheitlichen Brikettstücke.

Besondere Eigenschaften von Holzkohle und Kohlebriketts

Je nachdem, was Sie mit dem Grill vorhaben, empfiehlt sich das eine oder das andere Grillmaterial. Kohlebriketts eignen sich gut für indirektes Grillen, da die einzelnen Grillbriketts sich durch eine relativ konstante Brenndauer und Hitzeentwicklung auszeichnen. Ausserdem sind die Stücke gut dosierbar, wodurch sich wiederum die Temperatur im Grill gut regulieren lässt. Auch das Wiederanzünden von Kohlebriketts gestaltet sich in vielen Fällen einfacher als bei klassischer Holzkohle. Dafür brennt diese in der Regel schneller und besser an und man erreicht mit ihr höhere Temperaturen. Oft wird empfohlen, Holzkohle und Briketts zu mischen, um beim Grillen sowohl von der guten Entflammbarkeit der Holzkohle als auch von der langen Brenndauer der Briketts zu profitieren.

Wie zündet man die Grillkohle richtig an?

Holzkohle und Kohlebriketts sind nicht leicht entflammbar und benötigen daher Zündhilfen. Anzündkamine sind eine bewährte Möglichkeit, Holzkohle oder Kohlebriketts richtig zum Glühen zu bringen. In einem Anzündkamin lässt sich die gewünschte Menge Grillkohle einfach und schnell anzünden und in kurzer Zeit durchglühen. So kann der Grill problemlos mit heisser Kohle nachgefüllt werden.

Worauf ist bei Holzkohle und Kohlebriketts nach dem Kauf zu achten?

Holzkohle und Kohlebriketts sollten immer trocken gelagert werden. Denn Grillbriketts, die leicht feucht sind, brennen schlecht an und qualmen zudem. Bei hoher Feuchtigkeit können sie sogar zerbröseln. Holzkohle, die feucht gelagert wurde, wirkt im Vergleich dazu meist trocken und brennt auch problemlos an. Dann aber glüht die Holzkohle mit permanentem Knallen und teilweise auch kräftigem Funkenflug durch. Ausserdem sollten die Beutel mit dem Grillmaterial vorsichtig abgestellt werden, damit die Kohlestücke nicht zerbrechen.

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