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Wir bitten von Anfragen zu Lieferterminen abzusehen und min. 3-10 Arbeitstage zusätzlich für Ihre Heimlieferung einzuplanen. Bedingt durch die hohe Anzahl von Bestellungen werden Erden und grossvolumige Sackwaren temporär nur noch auf Paletten via Speditionsversand ausgeliefert. Diese Auswahl von Erden und grossvolumigen Sackwaren ist alternativ via Bestellung zur Abholung in ausgewählten Filialen verfügbar. Ihr Team von Coop Bau+Hobby

Ausgewählte Filialen zur Abholung der bestellten Erden und Sackwaren

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Der eigene Bio-Garten

Bio aus dem eigenen Garten

Leckeres Gemüse und Obst für eine gesunde Ernährung.

Mit der Anlage eines eigenen Gemüsegartens haben Sie Ihr Bio-Gemüse gleich griffbereit. Je grösser Ihr Gemüsebeet, desto mehr Bio-Gemüse haben Sie für das ganze Jahr. Aber auch auf dem Balkon lassen sich viele Gemüsesorten ziehen.

Inhalt

Das eigene Gemüsebeet anlegen

Der Anbau von Bio-Gemüse ist gar nicht schwer und es lohnt sich auf jeden Fall. Wollen Sie das ganze Jahr über ausschliesslich Ihr eigenes Bio-Gemüse konsumieren, müssen Sie pro Person mit 50 Quadratmeter Nutzfläche rechnen. Aber auch auf kleineren Flächen kann viel gesundes Gemüse gezogen werden.

Die meistens Gemüsesorten lieben viel Licht, Luft und Sonne. Bäume nehmen den Pflanzen Licht sowie Wasser und Nährstoffe und sind deshalb keine guten Begleiter von Gemüsebeeten. Gleiches gilt für zu hohe Hecken. Dagegen sind niedrige Buchshecken oder Berberitzenhecken ein idealer Windschutz. Gleichzeitig bieten sie ein Rückzugsort für viele Nützlinge. Der Komposthaufen, Ihre Bezugsquelle für natürliches Düngemittel, kann dagegen auch gut unter einem Baum platziert werden.

Die Gemüsebeete sollten circa 5 Meter lang und 1,20 Meter breit und von Norden nach Süden ausgerichtet sein. Planen Sie schmale Gehwege zwischen den Beetreihen ein, die Sie mit hübschen Steinen, Platten oder Kies befestigen.

Die perfekte Bewässerung erreichen Sie mit einem Wassertank im Garten. Das von der Sonne angewärmte Wasser ist ideal für die Bewässerung Ihrer Gemüsepflanzen. 

Die richtige Vorbereitung des Bodens

Mit einer Hacke lässt sich die Erde gut lockern. Mischen Sie nährstoffhaltige Komposterde unter die aufgelockerte Erde. Zudem sollte über eine Gründüngung, die man im Herbst untergräbt, nachgedacht werden. Als Gründüngung im Herbst eignen sich Winterraps, Buchweizen, Phacelia, Sommerwicken oder Gelbsenf.

Ist der Boden gut vorbereitet kann mit der Ausaat begonnen werden. Viele Gemüsepflanzen werden zwischen Februar und Mai ausgesät, wie Paprika, Tomaten, Gurken oder Kartoffeln. Klassisches Wintergemüse wie Kohl oder Kürbis erst ab April. Die perfekte Aussaatszeit und Erntezeit können Sie im Normalfall auf der Verpackung der Samen oder Knollen nachlesen.

In guter Nachbarschaft

Bevor Sie Ihre angelegten Beete befüllen, sollten Sie sich überlegen, welche Gemüsepflanzen Sie säen wollen. Jede Pflanze bevorzugt eine andere Erdbeschaffenheit, um sich benötigte Nährstoffe zu ziehen. Zudem unterscheidet sich der Düngebedarf.

Möchten Sie im selben Beet unterschiedliche Gemüsesorten heranziehen, sollten Sie sich mit dem Thema «Mischkultur» befassen. In der Mischkultur wird zwischen «Starkzehrern», «Mittelzehrern» und «Schwachzehrern» unterschieden. Pflanzen in der gleichen Kategorie bilden zumeist eine harmonische Gemeinschaft, in der jede Pflanze mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird. Aber Achtung: Auch Pflanzen in der gleichen Kategorie können unverträglich sein! Manche Pflanzen einer Gattungen vertragen sich untereinander nicht, wie beispielsweise Kreuzblütler, Doldenblütler und Hülsenfrüchtler, und sollten nicht nebeneinander angebaut werden.

Hinweis

Starkzehrer

  • Gurken, Kartoffeln, Kohl, Kürbis, Porree, Sellerie, Zucchini,Brokkoli, Blumenkohl, Auberginen

Mittelzehrer

  • Fenchel, Knoblauch, Kohlrabi, Melonen, Möhren, Paprika, Radieschen, Rote Bete, Salate, Schwarzwurzeln,Spinat, Zwiebeln

Schwachzehrer

  • Buschbohnen, Erbsen, Kräuter, Feldsalat, Erdbeeren

Schnelle Hilfe gegen Nacktschnecken

Auch wenn Bio-Pflanzen sehr robust sind, werden gerade die jungen Triebe gerne von Schnecken befallen. Mit ökologischen Pflanzenschutzmitteln können Sie lästigen Schneckenbefall gut abwehren.

Der Schneckenzaun kann nach Belieben zusammengesteckt und um die Beete positioniert werden. Auch biologisches «Schneckenkorn von Oecoplan» oder «Biocontrol SchneckenStopp» sind wirksame Waffen gegen Schnecken.

Haben Sie kein biologisches Abwehrmittel zur Hand, können Sie Ihr eigenes Pflanzenschutzmittel produzieren. Bier- oder Salzfallen und der Kaffeesud haben sich im Kampf gegen Schnecken bewährt. Graben Sie beispielsweise ein Behälter mit Bier ebenerdig ein. Es wird nicht lange dauern bis er von Schnecken überquillt, für die Bier unwiderstehlich ist.

Auch natürliche Fressfeinde wie Igel, Spitzmaus, Maulwurf oder Amseln tragen Ihren Teil dazu bei, die Anzahl an Nacktschnecken zu reduzieren.

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