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Pflanzen gegen Mücken

Natürlicher Mückenschutz

Diese Pflanzen helfen dabei, Mücken von Ihrem Balkon zu vertreiben.

Mücken im Sommer: Die besten Pflanzen gegen Mücken

Mit der warmen Jahreszeit und den lauen Sommerabenden auf dem Balkon kommen auch die Mücken wieder. Sie plagen uns durch Stiche, die auch Tage später noch jucken. Um die lästigen Stechmücken zu vertreiben, muss man aber nicht gleich zur Chemiekeule greifen – die Natur selbst schafft hier Abhilfe. Mit bestimmten Pflanzen können Sie sich gegen Mücken wappnen.

Inhalt

Welche Pflanzen können Stechmücken vertreiben?


Wer laue Sommerabende gerne im Freien verbringt, kennt das Problem: Es könnte so entspannt sein, wären da nicht die lästigen Mücken, die bei manchen Menschen allein durch ihr fieses Surren ein Kribbeln auf der Haut verursachen. Doch die Natur hat vorgesorgt. Es gibt Pflanzen, deren natürliche Ausdünstungen den Mücken so zuwider sind, dass sie einen grossen Bogen um diese machen. Und das Beste daran: Die meisten dieser Pflanzen sind auch noch überaus praktisch für Küche und Haushalt. Selbst wenn die Wirkung der Pflanzen gegen Mücken also nicht wissenschaftlich belegt ist, sind sie auf jeden Fall eine Bereicherung für Ihren Balkon oder Garten.

Diese Balkonpflanzen sind dazu geeignet, Mücken fernzuhalten:

  • Küchenkräuter wie Basilikum, Rosmarin, Zitronenmelisse, Pfefferminze und Gewürznelke verströmen den Duft ätherischer Öle, der auf Mücken abschreckend wirkt. Gerade Basilikum, das auch als Hausmittel gegen Mückenstiche bekannt ist, mögen die kleinen Quälgeister gar nicht. Jedoch braucht es eine ganze Menge davon, damit die Kräuter als Schutzwall gegen Mücken dienen können. Kein Problem, schliesslich lassen sich mit den frischen Aromen von Basilikum, Rosmarin und Co. viele Gerichte verfeinern.
  • Katzenminze hat nicht nur eine betörende Wirkung auf Katzen, sie ist auch eine sehr wirkungsvolle Pflanze gegen Mücken. Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass die Essenz von Katzenminze, Nepetalacton, zehnmal wirksamer gegen Mücken ist als DEET (Diethyltoluamid), ein chemischer Wirkstoff, der in Anti-Mücken-Mitteln enthalten ist.
  • Auch die Blätter von Tomatenpflanzen schrecken Mücken durch ihren intensiven Geruch ab. Ein Grund mehr also, Tomatenauf dem Balkon zu ziehen.
  • Duftgeranien und Duftpelargonien, die zum Teil sogar unter dem Namen „Moskito Schock“ erhältlich sind, haben in ihren Blättern mit ätherischen Ölen gefüllte Drüsen. Diese verströmen einen Duft, der Mücken gar nicht zusagt. Selbst Wespen lassen sich damit abwehren. Menschen dagegen empfinden den Duft als angenehm und können sich zudem an den schönen Farben der Blumen erfreuen.
  • Mit Lavendel verhält es sich ähnlich: Sein Duft kann Stechmücken vertreiben und Motten abwehren. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge allerdings werden von der Pflanze angelockt. Auf Menschen wirkt Lavendel beruhigend.
  • Die schöne, gelbe Tagetes, auch als Sammet- oder Studentenblume bekannt, schreckt mit ihrem Duftstoff Mücken ab. Schnecken hingegen schmeckt die Pflanze ausgezeichnet. Es könnte also sein, dass Sie eine Plage gegen die andere eintauschen.
  • Pflanzen mit Zitrusduft wie Bergamotte oder Eukalyptus halten Stechmücken ebenfalls fern.

Die genannten Balkonpflanzen gegen Mücken lassen ein gemeinsames Muster erkennen: Auf sehr intensive Gerüche, ätherische Öle und Zitrusdüfte fliegen Mücken gar nicht und bleiben folglich lieber fern. Wenn Sie das beim Pflanzen der Blumen und Kräuter auf Ihrem Balkon berücksichtigen, haben Sie einer Mückenplage schon ein Stück weit vorgebeugt. 

Was hilft gegen Mücken im Garten?

Noch bevor es chemische Mittel gegen Mücken gab, wussten die Menschen sich bei der Natur zu bedienen, um die kleinen Plagegeister fernzuhalten. So stand früher auf jedem Bauernhof ein Walnussbaum in der Nähe eines Misthaufens, um Mücken und Bremsen abzuwehren. Auch bei diesem sind es die ätherischen Öle, die die Insekten mit ihrem Duft abschrecken. Positiver Nebeneffekt: Die feinen Baumnüsse konnte man selbst verzehren.

Auch für den Garten gilt, dass Mücken einen riesigen Bogen um ätherische Öle und Zitrusdüfte machen. Alle Pflanzen, die Ihnen auf dem Balkon gegen Mücken helfen, sind deshalb auch im Garten von grossem Nutzen. Hier haben Sie sogar noch mehr Platz, um einen Schutzwall gegen die lästigen Blutsauger zu errichten. Zudem besteht die Möglichkeit, natürliche Fressfeinde der Mücken anzulocken. Zum Beispiel mit Nistkästen für Vögel oder einem Teich für Fische und Frösche.

Den Sommer auf dem Balkon geniessen: Weitere Tipps gegen Mücken

Mücken werden von Körpergerüchen, Schweiss und dem Kohlenstoffdioxidgehalt in der Atemluft angezogen. Doch auch bei häufigem Duschen und in voller Montur lässt es sich nicht vermeiden, dass die kleinen Quälgeister früher oder später auch Ihren Balkon aufsuchen. Wenn Sie sich nicht allein auf die von den Pflanzen ausgestossenen Duftstoffe verlassen wollen, um die Stechmücken zu vertreiben, können Sie die Verbreitung des von Mücken als übel empfundenen Duftes selbst in die Hand nehmen.

Ätherische Öle, wie sie sich in Walnuss, Katzenminze oder Lavendel finden, sind auch in Sprays und als Tropfen erhältlich, die sie beispielweise auf Ihrer Kleidung verteilen können, um die Mücken abzustossen. Oder Sie erwärmen sie in einer Duftlampe. Das wirkt intensiver als das reine Öl. Auch Öle, Sprays und Duftkerzen mit Zitrusduft sind wirkungsvolle Massnahmen gegen Mücken.