Sanddorn

Sanddorn

Das Wildobst mit den
orange-gelben Vitaminbomben

Der effektvolle Sanddorn bietet mit seinen leuchtenden Beeren nicht nur einen wundervollen Anblick, er erweist sich auch als Vitamin-C-Spender ersten Ranges.

Und was man erst alles aus ihm machen kann! Wer Freude an den Produkten aus dem eigenen Garten hat, fängt beim Gelee an und hört erst beim Saft wieder auf.

Inhalt

Nummer eins der Vitamin-C-Quellen

Der Sanddorn dient seit Jahrhunderten als Zierstrauch. Doch erst in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts kam man seinen gesunden Inhaltsstoffen auf die Spur. Der hohe Vitamin-C-Gehalt seiner Früchte verweist sogar Zitronen auf Platz zwei. Auch deshalb weiss der Gartenbesitzer das Wildobst zu schätzen. Vom leckeren Saft bis zum fruchtigen Aufstrich kann man vieles aus dem Fruchtfleisch zaubern. Ausserdem setzt die Gesamterscheinung des Sanddorn einen extravaganten Akzent.

Der Sanddorn im Herbstleuchten

Die gelben Blüten des Sanddorn zeigen sich, bevor die Blätter spriessen, was immer einen aussergewöhnlichen Anblick bietet. Das Highlight erfolgt Mitte September, als erster Auftakt zu den kraftvollen Herbstfarben. Die leuchtend orange-gelben Früchte wachsen dicht an dicht, dazwischen die langen, schmalen Blätter – was für eine kontrastreiche Kombination! Der Sanddorn macht seinem Namen alle Ehre und erschwert die Ernte durch seine Dornen. Man überlistet ihn mit Abschütteln seines kostbaren Guts auf Tücher oder durch Abstreifen mit der Gabel. Trotz allem vorsichtig, denn die Vitaminbömbchen platzen leicht auf.

Der Sanddorn setzt auf beide Geschlechter

Der Sanddorn gedeiht auf warmen Plätzen. Nur keinen Schatten! Er mag feuchten, sandigen Boden. Nährstoffe gönnt man ihm im Zwei-Jahres-Rhythmus. Sind die Bedingungen erfüllt, wächst er bis zu fünf Meter hoch und geht ordentlich in die Breite. Eine Wurzelsperre ist angebracht. Weil die Früchte nur an weiblichen Sträuchern wachsen, braucht man mindestens zwei davon und wenigstens eine männliche dazu. Erntet man die Früchte nicht, bilden sie im Winter einen effektvollen Farbfleck. Die Vogelwelt schätzt den Sanddorn weniger als Nahrungsquelle als vielmehr als gutes Versteck im dornenbewehrten Geäst.

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