zu coop.ch

Kostenlos abholen

Gratis Postversand ab CHF 75.-

14 Tage Rückgaberecht

Min. 2 Jahre Garantie

Gartenmöbel aus Holz einölen

Gartenmöbel richtig ölen

Welches Öl geeignet ist und wie Sie am besten vorgehen.

Gartenmöbel ölen: Das richtige Öl für Gartenmöbel

Holzmöbel für den Garten wirken urig und gemütlich. Doch nur mit der richtigen Pflege bleiben sie lange schön. Regen, Sonne und andere Witterungseinflüsse greifen das Holz an und bewirken, dass es mit der Zeit an Glanz verliert. Mit speziellen Gartenmöbelölen können Sie dem jedoch entgegenwirken. Hier lesen Sie alles, was Sie über das Ölen von Gartenmöbeln aus Holz wissen müssen.

Inhalt

Welches Öl ist für Gartenmöbel geeignet?

Im Baumarkt bekommen Sie verschiedene Öle: Welches für Ihre Freizeitmöbel geeignet ist, hängt davon ab, aus welchem Holz diese bestehen. Unterschieden wird zwischen Hart- und Weichholz. In die Kategorie Hartholz gehören zum Beispiel Esche, Buche und Eiche. Nadelhölzer, Birke und Pappel sind hingegen Weichhölzer. Sowohl für Hart- als auch für Weichholz bekommen Sie spezielle Öle, die den Anforderungen des jeweiligen Materials perfekt entsprechen. Auf der Verpackung ist gekennzeichnet, für welches Holz sich ein Öl eignet.

Wenn Sie Gartenmöbel aus Teakholz besitzen, benötigen Sie ein Pflegeöl, das speziell für Tropenhölzer geeignet ist. Auch mit Produkten für Hartholz machen Sie prinzipiell nichts falsch, doch die speziellen Tropenholz-Öle sind optimal auf Gartenmöbel aus diesem Material abgestimmt. Auch für Möbel aus Eukalyptus bekommen Sie ein spezielles Gartenmöbelöl. Achten Sie beim Kauf einfach auf die Packungsaufschrift.

Wann und wie oft muss ich meine Gartenmöbel ölen?

Pflegen Sie Ihre Gartenmöbel mindestens zweimal pro Jahr. Im Frühling beginnt die Gartensaison. Um Ihre Möbel für die Saison frisch zu machen, tragen Sie das Öl das erste Mal im beginnenden Frühjahr auf. Suchen Sie sich am besten einen Tag aus, an dem es nicht regnet, damit das Holz trocken ist und das Öl in Ruhe einziehen kann.

Die zweite Behandlung erfolgt dann zum Ende der Saison, wenn der Herbst vor der Tür steht. Auch hier ist es sinnvoll, sich einen Tag auszusuchen, an dem es trocken ist. Lassen Sie das Öl ungefähr einen Tag lang einziehen, bevor Sie Ihre Gartenmöbel über den Winter einlagern. Zum Einlagern ist ein Gartenhaus optimal. Holzmöbel sollten nämlich geschützt und trocken, aber nicht zu warm lagern, da das Holz sonst schnell austrocknet und spröde wird.

Gartenmöbel aus Holz ölen: Anleitung zum Selbermachen

Die Witterung setzt Ihren Möbeln ordentlich zu: Besonders Feuchtigkeit schadet dem Holz. Sie zieht tief in das Holz ein und lässt es aufquellen. Die Folge sind unschöne Risse. Mit dem geeigneten Gartenmöbelöl schützen Sie Ihre Möbel davor, denn das Öl dringt tief in die Fasern ein und schützt die Struktur von innen. Wichtig ist allerdings, dass Sie die Pflege korrekt auftragen – nur dann kann sie optimal wirken.

Schritt 1: Die Grundreinigung

Beginnen Sie damit, Ihre Möbel zu reinigen: Dazu eignet sich eine Reinigungsbürste, mit der Sie groben Schmutz einfach abbürsten. Nach der Reinigung können Sie mit einem Schwamm einen Entgrauer auftragen, der Schmutz und Ablagerungen beseitigt. Lassen Sie ihn rund 20 Minuten einwirken, bevor Sie erneut die Bürste zur Hand nehmen und das Holz mit der Maserung erneut abbürsten. Als Alternative zum Entgrauer können Sie auch eine Neutralseife nehmen. Nun reiben Sie die Möbel mit einem Schwamm und klarem Wasser ab, um alle Rückstände zu entfernen.

Schritt 2: Gartenmöbel abschleifen – Tipps für gutes Gelingen

Damit das Öl optimal aufgenommen werden kann, schleifen Sie die Holzoberfläche an. Da es dabei nicht darum geht, viel Material abzutragen, reicht einfaches Schleifpapier zur Bearbeitung per Hand. Entscheidend ist, dass die Körnung des Schleifpapiers nicht zu grob ist – optimal ist eine 80er- oder 120er-Körnung. Arbeiten Sie mit leichtem Druck und mit der Maserung. Den entstandenen Schleifstaub entfernen Sie anschliessend gründlich mit einem nebelfeuchten Tuch. Tipp: Lassen Sie die Hand über die Oberflächen gleiten. So merken Sie schnell, ob noch Staub vorhanden ist. Es ist wichtig, dass dieser vor dem Einölen komplett entfernt wurde.

Schritt 3: Gartenmöbel ölen

Vor dem Gebrauch schütteln Sie das Produkt gründlich durch, damit sich die Bestandteile der Pflege gut vermischen. Zum Auftragen brauchen Sie nichts weiter als einen Pinsel oder ein sauberes Stofftuch. Tauchen Sie Pinsel oder Tuch in das Öl und tragen Sie dieses gleichmässig und in eine Richtung streichend auf. Viel Pflegeöl ist gar nicht notwendig, eine dünne Schicht reicht vollkommen aus. Wenn Sie das gesamte Möbelstück eingepinselt haben, lassen Sie das Öl für mindestens 15 Minuten einziehen.

Schritt 4: Überschüssiges Öl entfernen

Jetzt ist es Zeit für den Feinschliff: Mit einem trockenen Lappen entfernen Sie das überschüssige Pflegeöl von der Oberfläche. Es kann nur eine begrenzte Menge in das Holz einziehen, der Rest verbleibt auf der Oberfläche und hinterlässt einen schmierigen Film. Reiben Sie kräftig mit dem Lappen über die Möbel, bis der gesamte Film entfernt ist.

Bei Bedarf können Sie nun eine zweite Schicht Öl auftragen. Gerade wenn Ihre Möbel stark vergraut oder angegriffen sind, ist dies empfehlenswert. Lassen Sie die zweite Schicht wieder rund 15 Minuten einwirken. Den Überschuss entfernen Sie wie auch beim ersten Mal mit einem neuen trockenen Lappen – fertig! Ihre Gartenmöbel sind nun imprägniert und bereit für die Outdoor-Saison.