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Wunderholz Teak

Teak gehört zu den beliebtesten Gartenhölzern

Was macht das tropische Holz so wertvoll?

Wundermaterial Teak: Tropisches, edles, langlebiges Holz

Teakholz ist auf der Überholspur. Das hochwertige subtropische Hartholz setzt sich als robustes und witterungsbeständiges Gartenholz immer mehr gegen heimische Hölzer durch. Was Teakholz so wertvoll macht und wie Sie Gartenmöbel aus Teakholz am besten pflegen, lesen Sie hier.

Inhalt

Was ist Teakholz? Herkunft, Aussehen und Eigenschaften

Teak ist ein subtropisches Hartholz, das aus den Mischwäldern Südostasiens stammt. Weil Teakholz für den Schiff- und Möbelbau so wertvoll und der Pflegeaufwand für die Bäume so gering ist, gibt es heute auch in Afrika und Südamerika Teakholz-Plantagen. Teakbäume, die für ihr Wachstum das ganze Jahr hindurch Sonne und Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius brauchen, können bis zu 40 Meter hoch und 50 bis 100 Zentimeter dick werden. Es handelt sich dabei um Laubbäume, deren ellipsenförmige Blätter bis zu 50 Zentimeter lang werden. Bei Coop erhalten Sie ausschliesslich Teakholz mit dem Label des FSC (Forest Stewardship Council). So können Sie sichergehen, dass das Holz garantiert aus ökologisch nachhaltiger Waldwirtschaft stammt.

Teakholz variiert farblich zwischen Mittel- und Goldbraun und zeichnet sich durch eine feine Maserung aus. Das Holz ist enorm dicht und fest, weshalb es ähnlich wie Eichenholz häufig im Schiff- und Möbelbau sowie als Bodenbelag verwendet wird. Auch seine enorm lange Lebensdauer von bis zu 100 Jahren ist mit der von Eichenholz vergleichbar. Teak ist ausgesprochen widerstandsfähig, was auf seinen hohen Kautschukanteil zurückzuführen ist. Das Holz ist resistent gegenüber Schädlingen, Krankheiten und Pilzbefall. Genauso hält es Sonne, Regen, Schnee und Frost problemlos stand, ist säurefest und schwer entflammbar. Der hohe Öl- und Harzgehalt in Teakholz sorgt dafür, dass die Fasern geschmeidig und bruchfest bleiben. Ein solches, sich selbst pflegendes Wundermaterial ist geradezu ideal für Gartenmöbel, die im Freien einiges aushalten müssen. Auch für Rahmenkonstruktionen, Fenster und Türen eignet sich Teak hervorragend, weil das Holz sich kaum verzieht.

Gutes Teak, schlechtes Teak: Qualitätsunterschiede bei Teakholz

Auch wenn alle Teakbäume in etwa unter gleichen Bedingungen wachsen, gibt es dennoch Qualitätsunterschiede bei den geernteten Hölzern. So hängt die Haltbarkeit des Holzes zum Beispiel vom Alter des jeweiligen Baumes ab: Je älter ein Baum, desto robuster das Holz. Weil das Wachstum der Bäume sich nach etwa 30 Jahren verlangsamt und es für die Plantagen nicht mehr wirtschaftlich ist, einen Baum weiterwachsen zu lassen, werden die meisten Bäume in diesem Alter gefällt. Das Holz ist auch jetzt schon sehr hochwertig. Nach weiteren 20 bis 50 Jahren hätte es jedoch noch mehr an Qualität gewonnen.

Nach den Kriterien Härte, Färbung und Haltbarkeit unterscheidet man folgende Teakholz-Qualitätsstufen:

  • Grad A: Das kräftige, honigfarbene Kernholz des Teakbaumes, das sich durch eine besondere Robustheit auszeichnet.
  • Grad B: Dieses Teakholz ist ähnlich dicht und fest wie das Teakholz des Grades A, jedoch häufig von dunklen Verfärbungen durchzogen.
  • Grad C: Das Holz dieser Qualitätsstufe stammt aus der rindennahen Schicht des Baumes. Es handelt sich dabei um das sogenannte Schwachholz oder das Holz eines sehr jungen Baumes. Dieses Teakholz ist heller als das der Grade A sowie B und weniger öl- und harzhaltig, was eine geringere Haltbarkeit bedeutet.

Die Qualitätsunterschiede von Teak werden nicht zuletzt auch an den Preisen sichtbar. Möbel aus Teakholz der Qualitätsstufe C sind preiswerter als die aus hochwertigem Teakholz. Ein Kompromiss für alle, die den Geldbeutel schonen wollen, sind Möbel, bei denen Teak mit anderen Materialien wie Polyrattan, Glas oder Edelstahl kombiniert wird. Das macht das Möbelstück leichter und preiswerter, dennoch profitiert es von der dekorativen, gleichmässigen Struktur des Teakholzes.

Teakholz richtig pflegen

Was Teak als Gartenholz so perfekt macht, ist, dass es ganz natürlich äusseren Einwirkungen trotzt. Gartenmöbel aus Teak müssen also weder lackiert noch unbedingt abgedeckt werden. Auch ganz ohne Pflege bleiben sie sehr lange Zeit schön. Allerdings empfehlen wir Ihnen, Ihre Möbel dennoch abzudecken, denn Teak wird nicht immer in identischer Qualität verkauft oder kann ausserdem im Mix mit anderen Materialien für die Möbelproduktion verwendet werden. In diesen Fällen kann es ohne Abdeckung durchaus zu Abnutzungs- und Verwitterungsspuren kommen.

Generell ist die Pflege von Teakholz jedoch keine Frage der Notwendigkeit, sondern eher des persönlichen, ästhetischen Empfindens. Mit der Zeit bildet sich auf dem Holz nämlich eine silbergraue Patina, die von den meisten Möbelbesitzern als natürlich-charmant empfunden wird. Wer dagegen den warmen, goldenen Farbton des Teakholzes zurückhaben möchte, muss mit gefärbten Ölen arbeiten. Dazu wird das Öl in regelmässigen Abständen sorgfältig auf das Möbelstück aufgetragen, so lange, bis der ursprüngliche Farbton zurückkehrt. Eine weitere, etwas aufwendigere Möglichkeit ist, das Holz abzuschleifen. Auch danach empfiehlt sich eine Ölbehandlung. Gegen kleinere Schäden an der Oberfläche eignet sich eine materialverstärkende Schutzlasur.

Wer die Bildung der Patina verhindern oder Moosbildung im Keim ersticken möchte, sollte das Teakholz regelmässig reinigen. Empfohlen wird die Pflege zweimal im Jahr, jeweils zu Beginn und am Ende der Gartensaison.

  1. Wischen Sie die Teakmöbel im Frühjahr mit einem feuchten Tuch ab und befreien Sie sie gründlich von Staub und Schmutz.
  2. Wenn das Holz trocken ist, tragen Sie ein versiegelndes Pflegeöl auf. Spezielle Pflegeöle für Teakholz halten das Holz geschmeidig und konservieren seinen natürlichen Farbton.
  3. Wenn es auf den Winter zugeht, können Sie das Teakholz genau so wieder reinigen und versiegeln. So wappnen Sie es zusätzlich gegen die Temperaturschwankungen im Winter. Benutzen Sie einen grossen Pinsel zum Einarbeiten des Pflegeöls.

Teak im Vergleich zu anderen Hölzern

Aufgrund seiner Festigkeit und Langlebigkeit wird Teakholz oft mit Eichenholz verglichen. Auch dieses zeichnet sich durch eine kräftige, gleichmässige Struktur aus und ist sehr witterungsbeständig, wodurch es sich ebenfalls sehr gut als Gartenholz eignet. Allerdings ist Eichenholz nicht so öl- und harzhaltig wie Teak und reagiert bei längerer Trockenheit beispielsweise eher mit Rissen. Ein entsprechendes Pflegemittel hilft dabei, die Schönheit und Farbe von Eichenholz dauerhaft aufrechtzuerhalten. Ein grosser Vorteil von Eichenholz ist, dass das honiggelbe Holz mit der markanten Maserung in Europa beheimatet ist und daher eine gute Umweltbilanz aufweist, die bei Tropenhölzern wie Teak, Bangkirai oder Mahagoni leider nicht gegeben ist.

Weitere Alternativen zu Tropenhölzern, die sich gut für den Aussenbereich eignen, sind:

  • Akazie gehört zu den beliebtesten Hölzern für Gartenmöbel. Das hellbraune Holz ist robust, langlebig, widerstandsfähig und dunkelt mit der Zeit zu einem Goldbraun nach. Allerdings ist Akazie auch ein recht schweres Material, das vieler Pflege bedarf.
  • Robinie ist das europäische Holz mit der höchsten Haltbarkeit. Es ist extrem fest und beständig. Auch ohne Imprägnierung trotzt das gelblich-olive bis hellbraune Holz Wind und Wetter und gilt als nahezu unverrottbar. Nachteilig ist, dass es zum Verfärben neigt.
  • Douglasie ist eines der festesten Nadelhölzer der Welt. Das dekorative gelblich-braune bis rötlich-gelbe Holz ist leicht und preiswert, muss für den Einsatz im Aussenbereich jedoch lasiert werden, weil es nicht besonders witterungsbeständig ist.
  • Das Gleiche gilt generell für weiche Hölzer wie Kiefer, Fichte oder Lärche, die nur bei entsprechender Imprägnierung für Gartenmöbel geeignet sind, da sie sonst zu Pilz- und Insektenbefall oder Fäulnis neigen. Dennoch gilt gerade die Lärche als gute Alternative zu Tropenholz, weil sie recht witterungsbeständig ist.

Grundsätzlich eignen sich Laubhölzer immer besser für den Aussenbereich als Nadelhölzer. Durch eine entsprechende Vorbehandlung und regelmässige Pflege können die meisten Hölzer heute dennoch vielseitig genutzt werden.