Mai

Ihr Garten im Mai

Das volle Programm

Im Wonnemonat Mai hat sich das Grün endlich voll entfaltet, Vögel jubilieren, Maiglöckchen, Pfingstrosen und Flieder betören mit ihrem Duft und farbenfrohen Blüten. Steigende Temperaturen markieren den Start der Grilliersaison. Auch Hobbygärtner können auf Hochtouren auflaufen. Nach den Eisheiligen in der zweiten Maihälfte sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten. Zeit, Kübelpflanzen ins Freie zu stellen und mit Neuaussaaten die Basis für eine Blütenpracht in den kommenden Sommerwochen zu schaffen. Zudem gilt es, den Rasen zu pflegen und Pflanzen auf die Hauptwachstumsphase vorzubereiten. Wer einige Massnahmen zum Pflanzenschutz trifft, verhindert, dass Schädlinge an den Kräften der noch zarten Pflänzchen zehren.

Diese Arbeiten fallen an:

Allgemein

Holzpflege – Neuanstrich für Zäune, Gartenhaus, Balkonmöbel und Co.: Lack, Lasuren und Öl bilden eine vor Witterungseinflüssen schützende Schicht. Das Naturmaterial Holz bedarf ebenfalls Pflege – wer deshalb regelmässig zum Pinsel greift, hat länger Freude daran. Erneuern Sie mindestens alle zwei Jahre die Lackschicht. Länger halten hingegen Lasuren. Sofern keine anderweitigen Schäden die Holzoberfläche beeinträchtigen, kann eine Lasur circa 45 Jahre lang halten.

Kompostieren und humusreiche Erde gewinnen: Entsorgen Sie Küchen- und Gartenabfälle auf dem Komposthaufen und Sie erhalten auf umweltfreundliche Weise nährstoffreiche Substrate für kräftiges Pflanzenwachstum. Am einfachsten gelingen das Befüllen sowie die Entnahme der Erde mittels eines Kompostsilos. Rasant recyceln Thermokomposter. Bereits nach wenigen Wochen erhalten Sie Humuserde. Es kommt aber auf den richtigen Standort des Kompostsilos an.

Richtig bewässern: Viele Pflanzen treiben im Mai aus. Dementsprechend steigt der Wasserbedarf. Sind die Pflanzen nicht hinreichend mit Regen versorgt, ist künstliche Bewässerung notwendig. Ob Giesskanne für die Balkonpflanzen, Gartenschlauch oder Rasensprenger für weitflächige Beete: Wählen Sie das Bewässerungssystem entsprechend Ihren Erfordernissen aus.

Spätfröste einkalkulieren: Der Garten ist auch im Mai nicht vor Frost sicher. Dies betrifft vornehmlich die erste Monatshälfte. Frost setzt den frisch angelegten Pflanzenkulturen zu. Daher sollten Sie sie, wenn die Temperaturen nachts sinken, mittels spezieller Abdeckvliese schützen. Beseitigen Sie das Vlies tagsüber, damit Licht und Regenwasser die jungen Pflanzen erreichen.

Gemüse- und Kräutergarten

Bodenpflege für hohe Ernteerträge: Unterstützen Sie den Garten im Mai, indem Sie dem Boden besondere Aufmerksamkeit widmen. Ausgelaugte und stark verdichtete Böden sind nicht in der Lage, Pflanzen hinreichend mit Nährstoffen, Wasser und Sauerstoff zu versorgen. Ob manuell mit Harke oder einer maschinellen Bodenhacke: Die Auflockerung der Erde reichert den Boden mit Sauerstoff an und sorgt dafür, dass das Wasser besser bis zu den Wurzeln gelangt. Das Verteilen von Komposterde, die Gründüngung, das Unterpflügen von Pflanzen sowie das Ausstreuen von Mulchmaterialien verbessern die Bodenqualität.  

Saat für knackiges Gemüse ausbringen: Für den Anbau bestimmter Pflanzen ist im Mai die richtige Zeit gekommen. Das gilt insbesondere für viele Gemüsesorten. Haben Sie hierfür ein Beet vorgesehen, sollten Sie erst noch die Eisheiligen abwarten. Frostempfindliche Sorten wie Zucchini, Tomate oder Kürbis können Sie andernfalls bereits vorher in einem Gewächshaus aussäen.

Neuanpflanzungen einen guten Start bereiten: Damit das Saatgut sich nach der Keimung in der Erde bestens entfalten kann, sollte diese unmittelbar nach der Aussaat angefeuchtet werden. Fortwährend ist regelmässiges Giessen angesagt. Bewässern Sie gleichmässig, um Staunässe zu verhindern. Auch wohldosiertes Düngen unterstützt die Jungpflanzen. Dieses sollte alle 23 Wochen erfolgen.

Tomaten hegen und pflegen: Die Tomate ist unbestritten eines der beliebtesten Gemüse. Damit Sie sich bald an saftigen Früchten erfreuen können, ist es wichtig, sich etwas um sie zu kümmern. Denn auch die Tomate ist vor Krankheiten und Schädlingsbefall nicht sicher. Das Entfernen junger Seitentriebe (Ausgeizen) sowie das Pikieren bei zu hoher Pflanzendichte gehören ebenso dazu wie Düngen. Am wohlsten fühlt sich die Tomate an sonnigen und geschützten Standorten.

Höchste Zeit für Kartoffelanpflanzung: Zu den Pflanzen, die spätestens im Mai angebaut werden sollten, gehört das populäre Knollengewächs. Ob die festkochende Agata oder die mehlige Afra: Wählen Sie die Kartoffelsorte ganz nach Ihrem Geschmack. Zur Kultivierung werden die Knollen einfach in die Erde gesetzt.

Gemüse ernten und geniessen: Der Garten beschert Ihnen bereits im Mai wunderbares Gemüse. Bereit zur Ernte sind unter anderem Blumenkohl, Lauch und Spinat. Wer nicht sogleich alles verzehrt, kann es für den späteren Genuss einfrieren oder einwecken. Auch die kühle und trockene Lagerung bewahrt die Frische.

Unkraut den Garaus machen: Es dauert meist nicht lang, bis ein Garten im Mai von Unkraut erobert wird. Da dieses mit Blumen und anderen Pflanzen des Mais um Nährstoffe konkurriert, sollte es entfernt werden. Mit Bodenharke und chemischem Unkrautvernichter rücken Sie den unliebsamen Pflanzen am einfachsten zu Leibe. Wichtig ist es, das Mittel entsprechend der Unkrautart auszuwählen.

Obstgarten

Jungpflanzen bewässern und pflegen: Auch Obstbäume und -sträucher verbrauchen viel Wasser. Stellen Sie gerade bei neu angepflanzten Gewächsen die Versorgung sicher. Der Boden sollte weder austrocknen, noch Nässe anstauen. Spezielle Obstdünger unterstützen das Wachstum und Heranreifen köstlicher Früchte.

Baumscheibe von Beerensträuchern und jungen Obstbäumen pflegen: Das Anlegen und Erhalten einer kreisrunden Fläche unweit des Stammfusses sichert die Wasser-, Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr. Die Grösse der Baumscheibe orientiert sich am Durchmesser des Strauches beziehungsweise der Krone. Erweitern Sie gegebenenfalls den Radius, halten Sie diese Fläche frei und betreten Sie sie nicht, um den Boden vor Verdichtung zu bewahren. Vor Verdunstung schützt das Bedecken der Baumscheibe mit Rindenmulch.

Beerensträucher richtig düngen: Alle Pflanzen lechzen im Mai nach Nährstoffen. Beerensträucher bilden hierbei keine Ausnahme, jedoch haben sie andere Ansprüche. Die regelmässige Stickstoffzufuhr sollte massvoll erfolgen, denn eine Überdüngung beschleunigt zwar das Herausbilden von Trieben, das geschieht jedoch auf Kosten der Fruchtbildung. Zudem macht es die Gewächse für Pilzkrankheiten und andere Schädlinge anfällig. Am sinnvollsten sind Mulchen oder das Ausstreuen von Hornspänen als Düngemassnahmen. Hierbei müssen die Mikroorganismen nämlich zuerst die organischen Materialien zersetzen, die Nährstoffe gelangen dann nach und nach in die Erde. Noch einfacher geht es hingegen mit speziellem Flüssigdünger, der genau an die Bedürfnisse von Beerensträuchern angepasst ist.

Ziergarten

Sonnenblumen: Damit Sie sich im Sommer an ihrem knalligen Gelb erfreuen können, sollten Sie diese Pflanzen im Mai anlegen. Hierfür setzen Sie die Samen in der Erde ein und giessen sie regelmässig. Sie eignen sich nicht nur für das Beet, sondern gedeihen auch in Balkonkisten und Pflanzengefässen prächtig.

Rasen ansäen: Den Garten bereichert im Mai ein grüner Rasenteppich. Sie können einen Rasen neu anlegen oder an kahlen Stellen Grassamen aussäen.

Aussaat zweijähriger Sommerblumen: Säen Sie Blumen mit zwei Vegetationsperioden wie Fingerhut, Stockrose oder Bartnelke per Direktsaat aus, d. h. ohne vorherige Bodenbearbeitung.

Zwiebel- und Knollenpflanzen: Die zauberhaften Blüten dieser mehrjährigen Art werden für eine bestimmte Periode im Jahr zum Blickfang. Alpenveilchen, Ritterstern oder Hyazinthen – ganz gleich ob die Blütephase bereits vorbei ist oder noch bevorsteht: Pflegen Sie diese Blütenschmuckpflanzen, damit Sie sich auch im kommenden Jahr an ihnen erfreuen können. Entfernen Sie verwelkte Blüten und halten Sie den Boden feucht.

Wildtriebe von Rosen entfernen: Manchmal bilden Rosen unerwünschte Triebe aus, die aus der Veredlungsunterlage austreiben. Entfernen Sie diese, andernfalls schmälern sie während der gesamten Saison das Aussehen der Rosengewächse. Zudem rauben sie der Rose die Kraft, die sie zur Heranbildung von Knospen und Blättern benötigt. Am besten ist es, die Wildtriebe unmittelbar an der Austriebstelle abzuschneiden.

Stauden eine Stütze bieten: Stauden sind wunderbare Blütenpflanzen, die über mehrere Jahre hinweg einen Garten zieren und eine wunderbare Alternative zu Hecken darstellen. Obgleich sie kaum verholzen, sind sie von prachtvollem Wuchs. Um nicht unter der Last zahlreicher Blüten und Blätter zu leiden, bedürfen sie einer kleinen Hilfestellung. Das Anbinden an Rankhilfen oder einzelnen Stangen verhindert, dass die Staude umknickt oder ihre Verästelungen auseinanderfallen. Unterstützen Sie die Blütephase von Akelei, Stockrose und Katzenpfötchen, die den Garten im Mai um viele Farbtupfer bereichern.

Polsterstauden zurückschneiden: Befreien Sie Polsterstauden von morschen und verholzten Pflanzenteilen, um sie zu verjüngen. Sie werden es Ihnen mit einem kräftigen, buschigen Wuchs danken. Am einfachsten gelingt der Schnitt mit einer Heckenschere.

Rankhilfen für Klettepflanzen: Auch diese Pflanzen erfahren im Mai einen Wachstumsschub. Bieten Sie den zarten Stängeln und Ranken mit einem Rosenbogen, Spaliern oder meterlangen Rankgerüsten eine Stütze an. Ob Selbstklimmer, Schlinger, Gerüstkletterer oder Haftwurzler: Für jede Art von Kletterpflanze gibt es die passende Kletterhilfe.

Frühjahrsblüher auslichten: Verschaffen Sie Ihren Blumen und Pflanzen im Mai Freiraum zum Entfalten. Schneiden Sie Äste komplett ab und beseitigen Sie Wassertriebe. Auch samenbildende Ziersträucher wie Rhododendren blühen aufs Neue nur üppig, wenn Sie verwelkte Blüten rechtzeitig entfernen.

Kübelpflanzen ins Freie bringen: Nach den Eisheiligen können auch die frostempfindlichen Kübelpflanzen ihr Winterquartier verlassen. Zur schonenden Eingewöhnung empfiehlt es sich, diese zunächst nur stundenweise rauszustellen. Treiben die Pflanzen neu aus, unterstützt eine Düngung das Wachstum nach der Winterperiode.

Teichpflege: Während des Winters und der ersten Frühlingstage hat sich so einiges an Laub und Schlamm angesammelt. Damit die Wasserqualität stimmt, sollte es entfernt werden. Pflanzenreste und Algen beseitigen Sie am bestens mithilfe eines Keschers.

Gartenteich bepflanzen: Wenn es wieder wärmer wird, ist endlich auch die Zeit für Wasserpflanzen gekommen. Einige Fertigteichbecken verfügen über Uferbereiche, die eine Anpflanzung mittels Pflanzenkörben erleichtern.

Balkon- und Terrassengarten

Rankhilfe für einjährige Kletterpflanzen: Prunkwinde, Kapuzinerkresse und Schwarze Susanne wachsen rasch zu einem bunten Sichtschutz heran. Sie eignen sich wunderbar für eine Balkonbrüstung oder zur Verschönerung einer Terrasse. Damit sie es leichter haben, der Sonne entgegenzuwachsen, können Sie diesen Pflanzen im Mai eine Rankhilfe anbieten.

Sommer- und Balkonpflanzen: Auch für das Bepflanzen der Balkonkisten und das Anlegen von Sommerblumen im Garten ist der Mai der richtige Monat. Mit Balkonpflanzen erhalten Sie Miniaturgarten und Sichtschutz zugleich.

Gartenmöbel aufstellen: Die ersten Sonnenstrahlen laden dazu ein, mehr Zeit im Freien zu verbringen. Mit Gartenmöbeln richten Sie Sitzecke und Lounge-Bereich ein. Befreien Sie die Möbelstücke nach längerem Nichtgebrauch vorher von Staub und anderen Verunreinigungen.

Grill anschaffen: Die warmen Tage markieren den Start der Grillsaison. Zu den Leckerbissen gehören saftige Steaks, knusprige Chicken Wings und rauchiges Gemüse. Wählen Sie die Grillart entsprechend Ihren Vorlieben aus. Die Hitze glühender Kohle eines Holzkohlegrills sorgt für ein rauchiges Geschmackserlebnis. Besonders rasch geht es mit einem Kugelgrill, der gleichermassen direktes und indirektes Grillieren ermöglicht. Geruchsfrei und ohne zusätzlichen Brennstoff gelingen Grillspezialitäten im Elektrogrill. Schnell und mit nur geringer Rauchentwicklung erhitzt sich zudem ein Gasgrill.

Grill reinigen: Wer bereits über ein Gerät verfügt, sollte es nach der Winterpause von Schmutz, Fett und Fleischrückständen befreien. Reinigen Sie insbesondere den Rost gründlich, aus hygienischen und geschmacklichen Gründen. Asche, ein alter Lappen oder eine Messingbürste fungieren als Schmirgelmittel. Spezielle Reinigungssprays beseitigen bereits nach kurzer Einwirkzeit die Ablagerungen. Gerade bei einem emaillierten Rost sind sie die beste Wahl, da sie die Oberfläche schonen.

Terrassenbau: Eine Terrasse schafft einen zusätzlichen Aufenthaltsbereich im Freien. Hier können Sie Esstisch, Sonnenliegen und Lounge-Möbel aufstellen. Nachdem das Wetter wieder konstanter ist, können Sie mit der Konstruktion eines ebenen Untergrundes beginnen. Schaffen Sie das Fundament und für eine Holzterrasse einen Unterbau aus Balken. Anschliessend verlegen Sie Steinplatten oder Holzdielen.

Zimmergarten

Mai-Blüher für die Blumenvase: Zu den wichtigsten Blumen eines Gartens gehören im Mai Pfingstrosen. Schneiden Sie die Rosen erst ab, nachdem sich die Knospen zu färben begonnen haben, sonst verblühen sie zu rasch. Gartenpfingstrosen verwelken nach 10 Tagen. Länger bewahren Bauernpfingstrosen ihre Blütenpracht. Diese Schnittblumen halten sich in der Vase bis zu 34 Tage lang.

Zimmerpflanzen ins Freie stellen: Erst im Mai ist es hinreichend warm, um Zimmerpflanzen nach draussen zu bringen. Bevor diese endgültig ihr Sommerquartier beziehen, sollten sie zunächst nur für wenige Stunden draussen stehen, und zwar zu Anfang an einem halbschattigen Standort.

Rasenpflege

Rasen düngen: Die Kälte des Winters hat den Grashalmen zugesetzt und dem Boden Nährstoffe entzogen. Reichern Sie die Erde mittels eines Rasendüngers, Granulat oder durch Mulchen wieder mit Nährstoffen an. Insbesondere stark beanspruchte Spielwiesen haben dies nötig. Bei frischer Aussaat eignet sich Starter-Dünger mit gut dosiertem Phosphorgehalt. Düngen sorgt für leuchtendes Grün und Widerstandsfähigkeit gegenüber Unkraut und Krankheiten.

Rasen vertikutieren: Ohne Pflege verfilzt ein Rasen. Die kleinen Messer der handgeführten Geräte oder Maschinen ritzen die Grasnarbe an und lesen abgestorbene Halme und andere Pflanzenreste auf. Dies verbessert die Wasser- und Sauerstoffzufuhr. Schon bald spriessen neue Grashalme und bilden einen dichten Grasteppich.

Unkraut entfernen: Unkraut schmälert nicht nur den Gesamteindruck eines Rasens, sondern entzieht ihm Nährstoffe und Wasser. Ein Unkrautvernichter verhindert die flächendeckende Ausbreitung.

Pflanzenschutz und Bio-Tipps

Nützlingen eine Unterkunft bieten: Einige Insekten erweisen sich im Kampf gegen Schädlinge als nützlich. Florfliegen fressen Läuse, Raubmilben beseitigen Milbenbefall. Wer ihnen mit einem Insektenhotel eine Bleibe bietet, behält sie dauerhaft im Garten. Ein Insektenhotel bietet ihnen Schutz und dient als Überwinterungs- und Nisthilfe.

Pflanzenjauche statt Chemiekeule: Das biologische Gleichgewicht wahren Sie in einem naturbelassenen Garten mit dem Einsatz natürlicher Düngemittel. Dazu eignen sich vor allem aus Brennnesseln oder Tee hergestellte Jauchen.

Kartoffelkäfer bekämpfen: Hatten Sie Kartoffeln bereits angebaut, beugt eine Mischkultur dem Befall mit Kartoffelkäfern vor. Bevor diese Ihre Ernte zerstören, schützt eine Anpflanzung oder das Mulchen mit Spinat, Pfefferminze und Echtem Kümmel. Sammeln Sie die Käfer ab, sobald sich erste Exemplare auf den Blättern befinden. Sparen Sie hierbei auch nicht die Gelege aus. Die Eier legen die Käfer an der Blattunterseite ab, sie sind an ihrer Orange-Färbung erkennbar. 

Schneckenschutz: Schnecken sind gefrässig und nehmen vorlieb mit zarten Blättern und jungen Trieben. Gerade die Jungpflanzen eines Gartens sind im Mai nicht vor ihnen sicher. Das Anbringen einer Umlaufkante an einem Beet beugt ihnen vor. Auch das Absammeln sowie das Aufstellen einer Bierfalle dezimieren ihren Bestand.

Mittel gegen Kohl-, Lauch- und Möhrenfliegen: Einige Schädlinge haben sich auf bestimmte Gemüsesorten spezialisiert. Das Auslegen eines Kulturschutznetzes über die frische Gemüsekultur verhindert den Befall.

Schutz vor Verrieselung: Es kommt vor, dass Johannisbeer- und Stachelbeersträucher vorzeitig Blätter und noch unentwickelte Beeren abstossen. Gerade ungünstige Wetterlagen und fehlende Bestäubung durch Insekten führen zu der sogenannten Verrieselung. Stellen Sie daher die Nährstoffversorgung sicher und schneiden Sie die Sträucher zurück.

Rosen vor Pilzkrankheiten schützen: Viele Faktoren entscheiden darüber, ob Rosen von einem Pilz befallen werden. Als nachteilig erweisen sich eine zu dichte Bepflanzung, ein ungünstiger Standort und besonders anfällige Rosensorten.

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