November

Ihr Garten im November

Was gibt es zu tun?

Wenn der goldene Oktober zunehmend dunklen, kalten Tagen weicht und es häufig regnet, dann geht das Jahr dem Ende entgegen. Spätestens im November ist es für Sie an der Zeit, Ihren Garten samt Zubehör winterfest zu machen.

Diese Arbeiten fallen an:

Allgemein

Frostschäden vorbeugen: In der Regel müssen Sie Ihre Pflanzen im November kaum noch bewässern. Das erledigt der Regen für Sie. Leeren Sie die Regentonnen und drehen Sie die Wasserhähne im Garten zu, damit das Wasser nicht gefriert.

Werkzeuge säubern und verstauen: Die Gartensaison ist vorbei und im Garten selbst gibt es nur noch wenig zu tun. Nutzen Sie diese Zeit, um Ihr Gartenwerkzeug für das nächste Jahr auf Vordermann zu bringen. Nehmen Sie eine Bürste oder einen Schwamm und reinigen Sie das Werkzeug mit heissem Wasser. Desinfizieren Sie die Schnittwerkzeuge, damit sich keine Bakterien und Viren von kranken Hölzern auf Ihre Werkzeuge übertragen. Verstauen Sie die Gartengeräte anschliessend winterfest im Garten- oder Geräteschuppen.

Bodenanalyse durchführen: Nur wenn Sie die Bodenqualität Ihres Garten kennen, können Sie die richtigen Massnahmen zu seiner Optimierung treffen. Im November ist eine Bodenanalyse noch möglich. Lassen Sie den pH-Wert, die Bodenart, den Phosphor-, Magnesium-, Kalium- und Humusgehalt bestimmen, um zu erfahren, welchen Dünger der Boden braucht.

Vögel füttern: Der Winter kann für die heimische Vogelwelt hart werden. Unterstützen Sie die gefiederten Tiere in Ihrem Garten, indem Sie im November mit der Vogelfütterung beginnen. Installieren Sie Vogelhäuser, damit die Tiere gerne wiederkommen.

Gemüse- und Kräutergarten

Gemüsebeete aufbereiten: Wenn Sie schon zum Jahresende damit beginnen, den Boden für das nächste Jahr zu bearbeiten, holen Sie das Beste aus ihm heraus.

Faules Gemüse aussortieren: Kontrollieren Sie regelmässig Ihre Gemüseernte und sortieren Sie schadhaftes Gemüse unverzüglich aus. So verhindern Sie, dass sich Fäulnis auf das übrige Gemüse überträgt.

Obstgarten

Beerensträucher setzen: Solange die Erde noch nicht gefroren ist, ist es nicht zu spät, Beeren zu pflanzen oder zu verpflanzen. Die Pflanzenhöhe sollte der Höhe des Topfes entsprechen.

Obstgehölze beschneiden: Der richtige Schnitt zum richtigen Zeitpunkt hemmt das Triebwachstum und sorgt für eine reichere Ernte. Sie haben Obstbäume in Ihrem Garten? Der November ist der ideale Monat, sie mit der Gartenschere zu bearbeiten.

Faules Obst aussortieren: Kontrollieren Sie Ihr Obstlager regelmässig auf schadhaftes Obst und beseitigen Sie Fäulniserreger, bevor sie sich ausbreiten.

Ziergarten

Rosen pflanzen: Pflanzen Sie Rosen jetzt im November, treiben die Stöcke noch in diesem Jahr Wurzeln aus. Das Pflanzloch sollte etwa 40 cm breit und so tief sein, dass die Wurzeln vor dem Einpflanzen frei darin baumeln können.

Zwiebel- und Knollenpflanzen setzen: Auch Zwiebel- und Knollengewächse wie Tulpen, Narzissen und Krokusse können Sie im November pflanzen, solange der Boden noch nicht gefroren ist. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass sich die schönen Frühjahrsblüher im nächsten Jahr umso früher in voller Pracht zeigen.

Ziergehölze pflanzen: Pflegeleichte Ziergehölze wie Buchsbaum oder Ginster gehören ebenfalls zu den Pflanzen, die Sie im November einpflanzen können, sofern der Bodenzustand dies zulässt. Die Pflanzen regenerieren sich im Winter und treiben dann im Folgejahr früh aus.

Stauden zurückschneiden: Mit farbenfrohen Blüten verschönern Stauden im Herbst den Garten. Im November sind sie verblüht und teilweise schon braun. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sie zurückzuschneiden. Alternativ können Sie die Stauden auch im Frühjahr beschneiden. Der Schnitt regt die Bildung von Blüten an.

Pflanzen winterfest machen: Die frostgefährdeten Pflanzen in Ihrem Garten brauchen im November besonderen Winterschutz. Machen Sie sie mit Laub, Zweigen, speziellen Vliesen oder Abdeckfolien winterfest.

Immergrüne Pflanzen mit Wasser versorgen: Immergrüne Pflanzen sind in der kalten Jahreszeit dem Risiko einer Frosttrocknis ausgesetzt. Weil Pflanzen aus gefrorenen Boden kein Wasser aufnehmen können, sollten Sie sie an frostfreien Tagen mit Wasser versorgen, um die typische Winterdürre zu vermeiden.

Balkon- und Terrassengarten

Frostempfindliche Pflanzen in Sicherheit bringen: Pflanzen, die aus mediterranen Regionen stammen, beispielsweise Oleander, Olivenbaum, Drillingsblume oder Zitrusgehölze, vertragen keine Minustemperaturen und können deshalb nicht draussen überwintern. Aus diesem Grund werden diese Pflanzen hierzulande in Kübel gesetzt, denn dann kann man sie im Winter einfach einräumen. Wählen Sie als Winterstandort einen kühlen, aber frostsicheren Raum.

Balkonpflanzen winterfest machen: Frostgefährdete Pflanzen, die in Kübeln oder Kästen auf dem Balkon wachsen, sind der Kälte im Winter besonders ausgesetzt. Da sich um ihre Wurzelballen im Topf kaum Erdreich befindet, sind sie dort schlechter vor Frost geschützt als im Boden. Statten Sie Pflanzen auf Ihrem Balkon deshalb mit einem Winterschutz aus Vlies oder Filz aus, damit sie den Winter gut überstehen.

Gartenmöbel winterfest machen: In der Regel lädt ein Garten im November nicht zum gemütlichen Beisammensitzen ein. Ein guter Zeitpunkt also, um die Gartenmöbel zu säubern und winterfest einzulagern. Für die Reinigung benötigen Sie lediglich ein Tuch und heisses Wasser. Holzmöbel können Sie abbürsten.

Immergrüne wässern: Immergrüne Pflanzen in Kübeln oder Balkonkästen können im Winter ebenfalls an Frosttrocknis leiden. Da sie das Wasser im gefrorenen Substrat nicht aufnehmen können, sollten Sie sie an frostfreien Tagen zusätzlich giessen.

Zimmergarten

Zimmerpflanzen einholen: Sie haben noch Zimmerpflanzen draussen stehen? Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sie einzuräumen. Bevor Sie die Pflanzen in die Wohnung holen, kontrollieren Sie sie auf Schädlinge und Krankheiten. Am besten überwintern die Zimmerpflanzen in einer Schale oder einem passenden Übertopf. In ihm sammelt sich das Giesswasser, das durch ein Loch im Pflanztopf abfliesst – das verhindert Staunässe.

Rasenpflege

Rasenfläche entlauben: Eine von Laub bedeckte Rasenfläche ist ein Nährboden für Schimmel und andere Pilzerkrankungen. Befreien Sie die Rasenfläche deshalb regelmässig von Herbstlaub, zum Beispiel mit einem Laubsauger.

Rasenpflege betreiben: Sie möchten sich im nächsten Frühjahr an einem schönen, gesunden Rasen erfreuen? Dann pflegen Sie ihn schon im Herbst. Mit dem richtigen Düngemittel kommt der Rasen gut durch den Winter und wird im Frühjahr kräftig wachsen. Achten Sie darauf, dass es während des Düngens nicht regnet. Damit sich der Rasendünger vollständig auflöst, muss der Rasen anschliessend gut gewässert werden.

Pflanzenschutz und Bio-Tipps

Schnecken bekämpfen: Sie ärgern sich jedes Jahr über die Plagegeister, die Ihnen im Sommer die Beete kahlfressen? Wenn Sie in der warmen Jahreszeit auf Insektizide verzichten wollen, dann beginnen Sie in Ihrem Garten bereits im November mit der Schneckenbekämpfung. Vernichten Sie alle Schneckeneier, die Sie finden, oder legen Sie die Eier als Futter für die Vögel aus.

Obstbäume auf Fruchtmumien untersuchen: Es kommt häufig vor, dass Früchte nicht vom Obstbaum fallen, sondern hängenbleiben und allmählich vertrocknen. Kontrollieren Sie Ihre Obstbäume auf solche Fruchtmumien und entfernen Sie sie umgehend, da sie Krankheitserreger übertragen können.

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