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Oktober

Ihr Garten im Oktober

Herbstpracht für den Winter rüsten

Im goldenen Herbst sind viele Obst- und Gemüsesorten erntereif. Doch damit Beerensträucher und Obstbäume auch im nächsten Jahr pralle Früchte tragen, steht vorher Gartenarbeit an. Bereiten Sie Ihren Garten bereits im Oktober auf den Winter vor, um Frostschäden zu vermeiden. Schon jetzt droht die Nachtkälte, den nicht winterharten Pflanzen zuzusetzen. Mit Neuanpflanzungen schaffen Sie die Basis für den ersten Blütenzauber im Frühling.

Diese Arbeiten fallen an:

Allgemein

Boden analysieren: Ermitteln Sie alle für das Pflanzenwachstum wichtigen Werte. Der pH-Wert sowie der Gehalt an Mineralien wie Kalium, Magnesium und Phosphor sind von hoher Relevanz. Auf Basis der Bodenanalyse können Sie den Einsatz von Düngemitteln gezielt planen und den Gartenboden um spezielle Substrate anreichern.

Gründüngung zur Bodenverbesserung: Nach der Ernte im Herbst ist der beste Zeitpunkt, um die Qualität der ausgezehrten Böden zu verbessern. Gründüngung reichert den Boden mit Nährstoffen an, hält Schädlinge fern und verhindert, dass Unkraut die Beete erobert. Es lockert den Boden auf und führt ihm Sauerstoff zu. Zudem verhindert es, dass die starken Regenfälle im Herbst den Humus wegspülen. Angepflanzt werden sogenannte Gründüngungspflanzen, darunter unter anderem Klee, Ölrettich oder Lupinen. Winterharte Pflanzen wie Winterroggen oder -raps übernehmen bis zum Frühjahr die Beete.

Vögel füttern: Mit den ersten Frostnächten und dem Laubfall im Oktober nimmt das Nahrungsangebot für Vögel allmählich ab. Sie haben bereits ganzjährig Futterstellen angeboten? Dann halten Sie diese Gewohnheit aufrecht. Vögel verlassen sich auf ihre angestammten Futterplätze. Für den Winter bauen sie nun lebenswichtige Fettreserven auf. Bieten Sie am besten verschiedene Futtergaben an: Weichfutterfresser bevorzugen Haferflocken und Kleie, Körnerfresser hingegen grössere Körner.

Gemüse- und Kräutergarten

Kräuter haltbar machen: Auch in der kalten Jahreszeit brauchen Sie nicht auf Kräuter für würzige Speisen und heilsame Tees zu verzichten. Ernten Sie Petersilie und Co. rechtzeitig, fassen Sie die Kräuter zu einem Bündel zusammen und hängen Sie dieses an einem trockenen Ort auf.

Rhabarber anbauen: Wenn Sie das saure Stangengemüse im Frühling geniessen möchten, sollten Sie es jetzt anpflanzen. Kultivieren Sie schon seit mehreren Jahren Rhabarber, ist für diese Pflanzen im Oktober der Zeitpunkt gekommen, um sie einmal zu teilen und zugunsten eines besseren Wachstums umzusetzen.

Gewächshaus und Frühbeet vorbereiten: Gewächshäuser und andere frostsichere Behältnisse sind ideal, um ganzjährig Gemüse und Blumen zu kultivieren. Sortieren Sie schwächelnde Pflanzen aus, um Platz zu schaffen und Schädlingen weniger Angriffsfläche zu bieten. Bevor Sie die Pflanzen ins Winterquartier stellen, ist zudem eine Grundreinigung erforderlich. Diese verhindert, dass sich Schädlinge und Krankheitserreger ansiedeln.

Gemüseernte: Ernten Sie Ihr Gemüse, bevor es im Beet verfault und Frost es ungeniessbar macht. Auf den Verzehr bestimmter Sorten wie einiger Kohlarten, Wurzelgemüse und Lauch brauchen Sie auch im Winter nicht zu verzichten – vorausgesetzt, Sie lagern das Gemüse richtig. Am besten eignen sich trockene und dunkle Standorte. Neben Erdmiete bieten sich Keller und Gartenhaus an. Die Temperatur sollte 10 Grad Celsius nicht übersteigen.

Obstgarten

Beerensträucher kultivieren: Was pflanzen im Oktober? Für Liebhaber saftiger Beeren ist diese Frage rasch beantwortet. Die meisten Sorten, darunter Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren, können im Oktober angepflanzt werden.

Herbstlaub kompostieren: Der Garten im Oktober liefert mit dem sich ansammelnden Laub die Grundlage für humusreiche Erde. Sammeln Sie das Laub etwa mithilfe eines Rechens. Noch einfacher geht es mit einem elektrischen Laubsauger. Füllen Sie den Komposthaufen zunächst nur mit kleineren Laubportionen auf. Zügiger gelingt die Umwandlung in Humus im Kompostsilo und wenn Sie das Laub mit einem Häcksler zerkleinern.

Obst ernten und lagern: Viele Obstsorten halten sich über mehrere Monate hinweg. Bewahren Sie das Obst zum Beispiel in einer mit Zeitungspapier ausgelegten Holzharasse an einem kühlen, trockenen und lichtgeschützten Standort auf. Lagern Sie Äpfel getrennt, da diese Stoffe freisetzen, die die Haltbarkeit anderer Früchte beeinträchtigen, und kontrollieren Sie regelmässig, um faule Früchte rechtzeitig auszusortieren.

Köstlichkeiten aus Obst: Noch haltbarer machen Sie die Früchte ganzjähriger Gartenarbeit, wenn Sie sie verarbeiten. Ob Saft, kandiertes Trockenobst, Konfitüre oder eingeweckte Früchte: Aus Obst lassen sich viele haltbare Leckerbissen zubereiten.

Fallobst auflesen: Allzu lange sollten Sie Fallobst auf Rasen und Beet nicht liegen lassen. Faulendes Obst sondert nicht nur unangenehme Gerüche aus, sondern lockt auch Schädlinge an und bietet diesen bis zum Frühling Unterschlupf. Entsorgen Sie es in der Biotonne oder in geringen Mengen auf dem Komposthaufen.

Himbeeren zurückschneiden: Ein Rückschnitt dieser Pflanzen im Oktober sorgt im nächsten Jahr für kompakte Wuchsformen und reiche Ernte. Dabei werden die Ruten bodennah gekürzt.

Ziergarten

Rosen kultivieren: Pflanzen Sie Rosen jetzt an, damit sie bis zum Winterbeginn anwachsen. Die Herbstanpflanzung sorgt nach dem Winter für ein frühes Aufblühen der Rosensträucher. Tauchen Sie die Wurzeln zuvor einige Stunden in Wasser ein, um keine durstigen Pflanzen in die Erde einzusetzen. Der Erdaushub sollte ausreichend gross sein. Bedecken Sie die Veredelungsstelle, eine Verdickung oberhalb der Wurzeln, mit einer etwa 5 Zentimeter dicken Erdschicht. Auch das Substrat sollte stimmen, um die Wurzelbildung anzuregen. Bessern Sie den umliegenden Boden daher am besten mittels spezieller Rosenerde oder -dünger auf.

Überwinterung: Bereiten Sie Ihren Garten im Oktober auf den Winter vor und verhindern Sie, dass Bodenfrost den Gewächsen zusetzt. Einige, insbesondere neu angepflanzte und ursprünglich in südlichen Gefilden beheimatete Pflanzen reagieren auf Frost besonders empfindlich. Bedecken Sie diese daher vor dem ersten Kälteeinbruch mit Laub, Reisig oder einem grossflächigen Vlies.

Winterschutz für Blumen: Dahlien und Gladiolen sind Knollengewächse, die Frost nicht dauerhaft vertragen. Bringen Sie diese daher rechtzeitig in ein Winterquartier wie Gewächshaus oder Keller. Ideal ist ein dunkler Standort mit Temperaturen um 5 Grad Celsius.

Stauden: Wer jetzt ein Staudenbeet anlegt, wird bereits im Frühjahr mit frischem Grün belohnt und erhält Pflanzen von kräftigem Wuchs. Kombinieren Sie verschiedene Arten – die abwechselnde Bepflanzung von üppig und niedrig wachsenden Stauden strukturiert das Beet.

Zwiebeln einsetzen: Legen Sie jetzt den Grundstein für zauberhafte Blumenbeete. Zwiebelgewächse begleiten Sie durch das ganze Gartenjahr – vorausgesetzt, Sie kombinieren Arten mit verschiedenen Blütezeiten. Den Auftakt bilden Narzissen und Tulpen, die Knollengewächse Herbstzeitlose und Herbst-Anemone beschliessen die Saison. Haben die Zwiebeln länger gelagert, benötigen sie nach dem Einsetzen ins Beet eine Düngerbeigabe.

Laubgehölze anpflanzen: Der Herbst ist für diese Gewächse ideal. Nachdem sie die Blätter abgeworfen haben, können die Pflanzen ihre Kräfte bündeln und neue Wurzeln ausbilden.

Frostschutz für Kübelpflanzen: In Pflanzengefässen reicht die Erdmasse zumeist nicht aus, um Wurzeln vor Kälte zu schützen. Stehen die Kübel im Garten, gilt es bereits im Oktober, sie vor Kälte zu schützen. Stellen Sie die Kübel an einen wärmeren Standort wie Keller, Garage, Gartenhaus oder in Nähe der Hauswand. Vor Frostnächten schützen ebenso Vliese.

Balkon- und Terrassengarten

Herbst- und Winterbepflanzung: Viele immergrüne Pflanzen zeigen sich im Herbst in voller Pracht und durchstehen den Winter. Für Farbtupfer in der Balkonkiste sorgen die roten Beeren der Gaultheria und die Blüten des Heidekrauts. Kübel können Sie beispielsweise mit den winterharten Pflanzen Buchsbaum oder Konifere befüllen.

Schutz für Kübelpflanzen: Bewahren Sie nicht winterharte Gewächse vor Frostschäden. Schade wäre es, wenn Olivenbaum und Oleander die kalten Monate nicht überstehen. Noch müssen sie nicht ins Winterquartier gebracht werden, jedoch sollten sie mit Reisig oder Wintervlies abgedeckt werden.

Zimmergarten

Zimmerpflanzen einbringen: Während der warmen Monate konnten sie an der frischen Luft prächtig gedeihen. Balkon und Garten im Oktober eignen sich jedoch weniger für Zimmerpflanzen. Bringen Sie sie daher vor den ersten Frostnächten wieder in die Wohnung. Wichtig ist es, alle Pflanzen zuvor auf Schädlinge und Pilzkrankheiten zu untersuchen. Mitunter haben die Pflanzen einen zu hohen Wuchs erreicht. Ein Rückschnitt mit einer Gartenschere schafft Platz.

Grün für die Wohnung: Palmen und andere mediterrane Gewächse können im Winter den Innenbereich verschönern. Beim Umtopfen erleichtern handliche Gartenwerkzeuge wie Blumenschaufel und Pflanzenstecher die Arbeit. Dekorative Übertöpfe peppen die Wohneinrichtung auf.

Rasenpflege

Rasen mähen: Trotz der sinkenden Temperaturen wachsen Grashalme. Kürzen Sie den Rasen zum letzten Mal in diesem Jahr bis auf 4 Zentimeter hinunter. Das Mähen verhindert, dass der Rasen unter der Schneelast Schaden nimmt und beugt Pflanzenkrankheiten vor.

Pflanzenschutz und Bio-Tipps

Mittel gegen Schnecken: Suchen Sie den Boden während der Wintervorbereitungen nach Eigelegen ab. Rasch entwickeln sich die stecknadelkopfgrossen perlweissen Eier zu gefrässigen Tieren und erobern Blumen- und Gemüsebeete. Wenn Sie die Eier freilegen, freuen sich Vögel über eine Fettreserve für den kommenden Winter.

Igel beherbergen: Bereits jetzt machen sich die stacheligen Tierchen auf die Suche nach einem ruhigen und vor Wind und Wetter geschützten Unterschlupf. Bieten Sie ihnen ein Igelhaus an, das Sie an einem ruhigen Ort aufstellen.

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