Peperoncini

Feurig und besonders aromatisch

Was klingt wie eine klein geratene Peperoni, ist eigentlich auch genau das: Peperoncini sind kleine Chilischoten. Die sind nicht nur in der italienischen Küche beliebt, sondern auch hierzulande. Um die kleinen scharfen Schoten so frisch wie möglich zu bekommen, kann man sie mit ein paar Tricks im eigenen Garten anbauen.

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Peperoncini selbst anbauen

In vielen italienischen Rezepten liest man immer wieder von Peperoncini, die im Essen integriert werden. Genau genommen handelt es sich dabei um kleine Chilischoten, die vor allem in Italien frisch oder getrocknet sehr beliebt sind. Sich diese Schoten als Setzling ins Gartenhaus zu holen, bietet viele Vorteile. Denn man muss nicht lange auf die Keimung warten und kann wesentlich schneller die kleinen roten Schoten ernten. Allerdings gehören diese Setzlinge ins Gewächshaus oder an eine warme Hauswand.

Der richtige Standort ist entscheidend

Peperoncini brauchen im Garten einen warmen und windgeschützten Standort. Wer kein Gewächshaus zur Verfügung hat, das die besten Bedingungen bietet, der kann auch auf eine nach Süden ausgerichtete Hauswand zurück greifen. Wichtig ist, dass die Setzlinge einen tiefgründigen, mittelschweren und nährstoffreichen Boden bekommen, der sich gut aufheizen und die Pflanzen wärmen kann. Aufbessern lässt er sich mit frischem Kompost vor dem Einpflanzen. Generell gilt: Je wärmer und sonniger die Peperoncini im Garten stehen, desto würziger und geschmacksintensiver werden die kleinen Schoten.

Leckere Peperoncini ernten und geniessen

Gepflanzt werden die Pflanzen mit den kleinen Schoten genauso wie ihre grossen Geschwister, ab Mitte Juni als Setzling ins Gewächshaus oder an einen sonnigen Standort. Vor allem bevor, aber auch bis die Pflanze Früchte trägt, sollte sie ausreichend gewässert werden. Das sorgt dafür, dass sich die Schoten optimal entwickeln können und nicht verkümmern. Nachdem sich die ersten Früchte gebildet haben, kann man dann wieder mässiger giessen. Da die einzelnen Schoten schon ein bisschen Gewicht auf die Waage bringen können, sollte man die Triebe festbinden und damit stabilisieren. Geerntet werden kann dann je nach Sorte, sobald die Schoten ihre reifetypische Farbe erreicht haben: Grün sind die Schoten noch nicht so scharf wie später, wenn sie über gelb bis hin zu fast schwarz reifen. Mit Peperoncini holt man sich kleine, scharfe Snacks in den eigenen Garten und kann die nicht nur perfekt in italienische Gerichte integrieren, sondern auch neue Gerichte damit ausprobieren und verfeinern.

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