Die besten Grillrezepte

Raffiniertes vom Rost

Unsere Grilltipps und Rezepte sorgen für Abwechslung

Die besten Grilltipps und Rezepte für Fleisch, Fisch, Gemüse und Süssspeisen

Starten Sie die Grillsaison mit köstlichen Kreationen. Es müssen nicht immer Würstchen sein. Unterschiedliche Fleisch-, Fisch- und Gemüsesorten sowie Grilliertechniken bringen Abwechslung auf den Rost. Marinierte Lammkeulen, Tandoori-Rippchen, geröstete Auberginen, rauchige Käsespiesse und gefüllte Doraden sorgen für Vielfalt auf dem Teller. Probieren Sie etwas Neues aus. Hier erhalten Sie Rezeptideen und Grilltipps.

Inhalt

Grilltipps und Rezepte für Fleisch

Vielfalt an schmackhaften Grillrezepten

Knusprig gebratene Lammkoteletts, Spareribs, marinierte Pouletschenkel oder Truten-Pastrami: Für Variation unter den Grillrezepten für Fleisch sorgen verschiedene Fleischsorten, Marinaden, Würzmischungen und Grilliertechniken.

Schweinefleisch lässt sich nicht nur zu Wienerli verarbeiten. Es bietet auch die Basis für viele schmackhafte Grillrezepte wie knusprige Schweinebauch-Spiesse, zarte Lendenstücke, rauchige Rippchen und saftige Koteletts. Für Abwechslung auf dem Grill sorgen ebenso Rezepte für Beilagen. Zu zahlreichen Schweinefleischspezialitäten passen Kräuterbutter, Dips aus geschmacklich neutralem Quark oder Käse, knackige Gemüsessticks oder geröstetes Brot ganz wunderbar.

Auch Rindfleisch ist beliebtes Grillgut. Die besten Stücke vom Rind für den Rost sind Hüftsteaks, Rippenstücke wie Roastbeef, Hochrippe und Entrecôte. Seltener dient Lammfleisch zum Grillieren. Dabei eignet sich dessen kräftiges Aroma für eine Vielzahl an schmackhaften Grillrezepten für Fleisch wie würzige Schisch-Kebabs, Rippchen mit dunkler Kruste oder aromatische Koteletts. Als Beilage ergänzen Hummus, Schafskäse-Dips und Kräuterbaguette das grillierte Lammfleisch.

Wer Geflügel rotem Fleisch vorzieht, hat ebenfalls eine grosse Auswahl. Die Palette reicht von kleinen Spiessen über Filets bis zu ganzen Poulets mit Füllung. Süss-saure Yakitori, goldbraun geröstete Pouletflügel, geräucherter Truthahn oder mit Kurkuma eingeriebene Satés aus Südostasien bereichern jede Grillparty.

Marinade für knusprige Haut und intensiveren Geschmack 

Für Würze und eine Kruste sorgen Marinaden, Kräuter, Chutneys und Relishes. Intensivere Noten erreichen Sie, wenn Sie Marinaden einige Stunden vor dem Grillieren auf das Fleisch auftragen. Wenn Sie die folgenden Zutaten vermischen, erhalten Sie bei Pouletbrustfilet und kleinen Geflügelkeulen knusprige Haut.

Zutaten für eine Grillmarinade:

  • 1 EL Honig
  • 1 TL körniger Senf
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • 1 EL Sherry
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Salz

Herzhaftes nach fernöstlichem Rezept

Lassen Sie sich von der fernöstlichen Küche inspirieren und bereiten Sie auf dem Grill feine Fleischspezialitäten zu. Neben Geflügel, rotem Fleisch und Fisch bieten sich dafür auch Meeresfrüchte an.

Grillieren mal anders: Satés entfalten ein wahres Geschmacksfeuerwerk. Die mit Poulet-, Schweinefleisch, Fisch oder Krustentieren bestückten, mit Kokosmilch und Gewürzen marinierten Spiesse gehören zu dem Besten, was die indonesische Küche zu bieten hat. Ebenso einfach wie raffiniert ist das folgende Grillrezept für Poulet-Satés mit Erdnusssauce. Aber auch Shrimps eignen sich als Basis für dieses Saté-Rezept.

Zutaten für Poulet-Satés mit Erdnusssauce:

  • 250 g Pouletbrustfilet
  • Holzspiesse
  • 100 g Erdnussbutter
  • 150 g Kokosmilch
  • 4 EL Sojasauce
  • 2 TL roter Curry
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 Limette
  • ½ Ingwerknolle
  • 1 TL Zitronengras
  • Salz

  1. Verwenden Sie am besten Pouletbrustfilets, die Sie entweder in mundgerechte Stücke oder in lange, dünne Streifen schneiden.
  2. Für die Marinade vermischen Sie fein geriebenen Ingwer, 2 bis 3 EL Sojasauce, 50 ml Kokosmilch, Sesamöl, 1 TL roten Curry, Zitronengras, eine Prise Salz und den Saft einer halben Limette zu einer sämigen Marinade.
  3. Bestreichen Sie die Fleischstücke mit der Marinade und legen Sie sie in den Kühlschrank. Um das Aroma zu intensivieren, sollte die Marinade mindestens zwei Stunden einziehen.
  4. Für die Erdnusssauce verrühren Sie Erdnussbutter, 100 ml Kokosmilch, 1 TL roten Curry, 1 EL Sojasauce und den Saft der zweiten Limettenhälfte. Die Zutaten verbinden sich am besten, wenn Sie die Mischung anschliessend kurz aufkochen.
  5. Stecken Sie die marinierten Pouletfleischstücke auf die Spiesse und legen Sie sie auf den Grill. Wenden Sie die Spiesse regelmässig und bestreichen Sie sie hin und wieder mit der restlichen Marinade.
  6. Servieren Sie die grillierten Spiesse mit der Erdnusssauce.

Gartechniken sorgen für Abwechslung

Direkt oder indirekt, Garen am Spiess, in der Glut rösten oder Räuchern: Jede Grillmethode bringt andere Geschmacksnoten hervor und beeinflusst die Konsistenz des Fleisches. Am geläufigsten ist das direkte Grillieren, bei dem hohe Temperaturen den Garprozess beschleunigen. Wer den richtigen Moment abpasst, erhält Steaks, Koteletts oder Pouletflügel, die innen saftig und aussen trotzdem kross sind.

Eine Faustregel für die richtige Garzeit gibt es nicht. Entscheidend ist, dass ElektrogrillGasgrill und Holzkohlegrill ausreichend hohe Temperaturen erzeugen. Bestreichen Sie fettarme Fleischsorten vorher mit Pflanzenöl, um ein Verkohlen zu verhindern, und wenden Sie die Stücke regelmässig. Zudem besteht bei dieser Grilltechnik die Gefahr des Austrocknens. Trockenem und zähem Fleisch beugen Sie vor, indem Sie dicke Stücke auflegen und diese erst später zerkleinern. In der Regel eignen sich jedoch Fleischsorten von zarter Konsistenz weniger fürs direkte Grillieren.

Letztere bereiten Sie besser auf die sanfte Tour zu. Da dies höheren Zeitaufwand bedeutet, erfordert es bei einigen Fleischarten ein wenig Geduld. Dafür werden Sie mit zarten Häppchen belohnt, die auf der Zunge zergehen. Das sogenannte indirekte Grillieren geschieht bei niedrigeren Temperaturen. Anstatt das Grillgut über der Glut aufzulegen und scharf zu garen, wird es auf dem Rost etwas versetzt platziert. Die Hitzequelle wirkt weniger auf das oftmals in einer Schale daneben liegende Fleisch ein. Am besten gelingt dies in geschlossenen Systemen wie einem Kugelgrill oder einem Smoker mit Deckel. Für eine Vielzahl an köstlichen Grillrezepten ist diese Methode die erste Wahl. Insbesondere Grillrezepte für Fleisch wie Poulet- und Lammkeulen, Spareribs und Schweinefilets gelingen auf diese Weise am besten. 

Grilltipps und Rezepte für Fisch 

Auch bei den Grillrezepten für Fisch können experimentierfreudige Grill-Fans aus einer grossen Vielfalt wählen. Das Grillieren von Fisch erfordert etwas mehr Fingerspitzengefühl. Damit die Haut knusprig wird, statt anzubrennen, und das zarte Fleisch nicht zerfällt, gilt es, einige Dinge zu beachten.

Am besten eignen sich Fischsorten, die viel Fett enthalten, und solche mit festem Fleisch. Dazu gehören unter anderem Lachs, Forelle, Dorade, Hering, Makrele, Saibling, Kabeljau und Loup de mer. Den Aufwand halten Sie geringer, wenn Sie ausgenommenen und geschuppten Fisch kaufen, bei dem die Flossen bereits entfernt wurden. Zudem gibt es einige Grill-Utensilien, die Ihnen das Grillieren erleichtern. Fischkörbe und -zangen verhindern, dass die Haut am Rost anbäckt und zerfällt. Zudem behalten sie den Saft im Fleisch und vereinfachen das Wenden. Insbesondere mittelweiche Arten wie Dorade oder Saibling sollten Sie in einer Fischzange einspannen. Alternativ können Sie den Fisch auch in Alufolie einwickeln.

Grundsätzlich fallen die Garzeiten bei Fisch kürzer aus als bei den üblichen Fleischsorten. Vermeiden Sie zu hohe Temperaturen oder grillieren Sie indirekt. Andernfalls trocknet das Fischfleisch rasch aus. Die Garzeiten variieren nach Fischsorte und Stückgrösse. So benötigen Filets keine 10 Minuten. Sobald sich eine feine Kruste bildet, sollte der Fisch nicht mehr unmittelbar über der Glut liegen, sondern in den Randbereichen des Rostes platziert werden. Das regelmässige Bestreichen mit Öl schützt vor Verkohlen. Um den richtigen Zeitpunkt abzupassen, sollten Sie den Fisch mit einer Gabel anstechen. Scheint das Fleisch nicht mehr durch und ist durchgehend weiss, ist er gar. Auch wenn es sich leicht von den Gräten abheben lässt, ist dies ein sicheres Indiz.

Bei sämtlichen Grillrezepten für Fisch ist aufgrund des eher dezenten Eigengeschmacks zurückhaltendes Würzen angesagt. Für pikante Nuancen sorgen Grillrezepte für gefüllte Fische. Legen Sie beispielsweise in die Bauchhülle einer Dorade eine Handvoll Zitronenspalten, Speckscheiben und mehrere Salbeiblätter. 

Meeresfrüchte als herzhafte Grillierspezialitäten

Wer auf der Suche nach neuen Grillideen ist, greift oft auf Rezepte für Langusten, Muscheln, Hummer und Shrimps zurück. Diese Delikatessen gelingen auch auf dem Rost ausgezeichnet und erhalten insbesondere auf einem Holzkohlegrill eine delikate, rauchige Nuance. Meeresfrüchte kommen am besten in einer fruchtigen Marinade zur Geltung. Vermengen Sie dafür beispielsweise die folgenden Zutaten:

  • 50 ml Zitronensaft
  • 100 ml Orangensaft
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • ca. 20 g gehackte Basilikumblätter

 

Grillrezepte für Gemüse und andere vegetarische Speisen

Es gibt tolle Alternativen zu Fleisch und Fisch. Ob Gemüsespiesse, geröstete Aubergine, in Knoblauch angerichtete Tomatenscheiben, flammenversengte Zucchettistücke oder gefüllte Peperoni vom Grill: Bei Rezepten für vegetarische Kreationen eignet sich Gemüse ausgezeichnet. Gegartes Gemüse nimmt den Rauch von Holzkohle hervorragend auf und entwickelt feurige Aromen.

Robuste und kompakte Gemüsearten wie Maiskolben, Kartoffeln oder Spargel können Sie als ganzes Stück direkt auf den Rost legen. Bestreichen Sie das Gemüse vorher mit Pflanzenöl oder Marinade. Andere Gemüsearten schneiden Sie vorher mundgerecht zurecht, legen sie in eine Aluschale oder wickeln sie in Alufolie ein. Damit sie nicht ankleben, beträufeln Sie sie mit Öl oder zerlassener Butter. Schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen ab. Doch setzen Sie Gemüse grundsätzlich nicht allzu grosser Hitze aus. Schonendes Garen entzieht weniger Feuchtigkeit und erhält die Vitamine.

Auch Käse ist Bestandteil vieler bekömmlicher Grillrezepte. Es kommen nur harte, nicht-schmelzende Käsespezialitäten wie Feta, Halloumi oder spezieller Grillkäse infrage. Schneiden Sie diese in drei Zentimeter dicke Scheiben oder Würfel und wickeln Sie diese zusammen mit etwas Öl, Tomate und Zwiebelringen in Alufolie ein. Zudem sorgen mediterrane Kräuter oder indische Gewürze für mehr Aroma. Sorten mit geringen Eigennoten harmonieren zudem mit fruchtigen Saucen aus Beeren. Vegan und gesünder ist der fettarme Tofu. Hierbei sorgen Marinaden für Würze.

Sie können sich nicht zwischen Gemüse und Käse entscheiden? Dann probieren Sie dieses Grillrezept für Gemüse aus, das sich ebenso als Beilage eignet.

Zutaten für Grillgemüse:

  • 6 Riesenchampignons
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Feta
  • 1 TL frische Petersilie

Waschen Sie die Pilze und entfernen Sie die Stiele. Hacken Sie für die Füllung Zwiebel und Petersilie klein. Geben Sie der Mischung zerbröselten Feta bei und schmecken Sie diese mit Salz und Pfeffer ab. Die Champignonköpfe befüllen Sie anschliessend am besten mithilfe eines kleinen Löffels. Zum Schluss kommt das Ganze für einige Minuten auf den Grill. Tipp: Benutzen Sie eine Aluschale, um die Pilze (und auch anderes Gemüse) schonend zu grillieren. So garen sie gleichmässig, ohne äusserlich zu verbrennen.

Vegetarische Pizza grillieren

Die perfekte Pizza hat einen krossen, goldbraun gebackenen Boden. Dieser gelingt bei den konstant hohen Temperaturen eines Grills am besten. Am besten eignet sich ein verschliessbarer Gasgrill mit Thermostat, in dem die Luft bei konstanter Hitze zirkuliert. Um die Hitze zu stauen, können Sie alternativ feuerfeste Bausteine, zum Beispiel aus Schamott- oder Kalksandstein, auf den Gitterrost eines Holzkohlegrills legen. Eine Pizza auf dem Grill wird erst ab 200 °C knusprig. Für gleichmässige Bräune sorgt ein Pizzastein; als Backunterlage ist aber auch eine Grillpfanne aus Eisen geeignet.

Zutaten für einen Pizzateig:

  • 250 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 El Olivenöl
  • 10 g Salz
  1. Verrühren Sie in einer Rührschüssel die Hefe in 75 ml lauwarmem Wasser und geben Sie anschliessend Salz und Öl dazu.
  2. Mischen Sie das Mehl unter und verrühren Sie die Zutaten gründlich. Kneten Sie den Teig so lange, bis er eine geschmeidige Masse ergibt und nicht mehr an den Händen kleben bleibt.
  3. Teilen Sie den Teig in gleich grosse Portionen und formen Sie aus jeder Portion eine Kugel.
  4. Nun sollte der Teig mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.
  5. Rollen Sie die Kugeln mithilfe eines Wallholzes zu flachen, runden Teigfladen aus und formen Sie jeweils einen kleinen, abstehenden Rand.

Nun können Sie die Fladen nach Lust und Laune belegen. Die Basis bildet eine Schicht Tomatenmark, das Sie je nach Geschmack mit Oregano oder einer mediterranen Pizza-Gewürzmischung abschmecken.

Vorgrillierte Gemüsestückchen haben eine schmackhafte, pikante Rauchnote. Am besten gelingt das Garen des Gemüses bei indirekter Hitze. Legen Sie das Gemüse dafür auf Alufolie und bestreichen Sie es mit Sonnenblumen- oder Rapsöl. Vegetarier werden sich über die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten freuen: Für eine Spinatpizza legen Sie beispielsweise Zwiebelringe, klein gehackten Knoblauch und Fetawürfel auf das Blattgemüse. Mit flammenversengten Zucchetti- und Auberginenscheiben, Peperonistreifen, Oliven und Kräutern der Provence gelingt Ihnen eine feine mediterrane Pizza.

Bevor Sie die Pizza auf den Grill legen, empfiehlt es sich, die Steinplatte beziehungsweise Pfanne mit etwas Mehl zu bestreuen und vorzuheizen. Sobald der Pizzaboden braun und der Käse geschmolzen ist, ist die Pizza fertig.

Süsses vom Rost – Grillieren mal anders

Obst landet selten auf dem Grill – was schade ist. Denn der Grill entlockt heimischen und exotischen Früchten feine Aromen und veredelt sie mit einer delikaten Röstnote. Grillieren bewahrt die Saftigkeit des zarten Fruchtfleischs und die Hitze karamellisiert den Fruchtzucker. Grilliertes Obst eignet sich wunderbar als Dessert, es schmeckt aber auch als süss-saure Beilage zu herzhaften Speisen hervorragend.

Die ideale Grillierzeit hängt von der Konsistenz und Grösse der Fruchtstücke ab. Das weiche Fruchtfleisch von Melonen oder Erdbeeren ist schneller gar als das eines knackigen Apfels. Ob Elektrogrill, Holzkohle- oder Gasgrill: Am schonendsten bereiten Sie Obst auf einer Schale oder in Alufolie eingewickelt zu. Wenden Sie das fruchtige Grilliergut häufiger, um ein Anbacken zu verhindern. Noch saftiger fällt das Ergebnis aus, wenn Sie Ananasscheiben, Mangowürfel oder Birnenspalten zuvor mit geschmacksneutralem Pflanzenöl oder mit Zitronensaft bestreichen. Ebenfalls als Marinade eignen sich Honig, Rum, Karamell und Ahornsirup.

Je nach Fruchtart empfiehlt es sich, Kerngehäuse und Schale vor dem Grillieren zu entfernen. Mit Thymian oder Currypulver gewürzte oder in Vinaigrette getunkte Obststücke harmonieren wunderbar mit grilliertem Fleisch und Fisch. Unverwechselbar ist der süss-saure Geschmack von in Kräutervinaigrette geschwenkten Melonenstücken, die einem klassischen Rib-Eye-Steak das gewisse Etwas verleihen. Für süsse Kreationen geben Sie etwa Joghurt oder Vanilleeis hinzu. Auch ein Klecks Rahm sowie Zimt-und-Zucker-Streusel verwandeln grilliertes Obst in ein zauberhaftes Dessert.

Grillierte Bananen mit Schokolade sind unkompliziert zubereitet und ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Wenn Sie Bananen grillieren, erhalten Sie süsses Obst, das geradezu auf der Zunge zergeht. Probieren Sie dieses aussergewöhnliche Grillrezept aus:

  1. Schälen Sie die Banane nicht, sondern schneiden Sie sie der Länge nach ein. Ritzen Sie das Fruchtfleisch nur leicht an, statt die Banane komplett zu halbieren.
  2. Den entstandenen Spalt füllen Sie nun mit Schokoladenstücken.
  3. Bevor Sie die Banane auf den Grill legen, können Sie sie – je nach Vorliebe – mit ausgelassener Butter, Honig oder Rum beträufeln.
  4. Legen Sie die angeschnittene Banane vor dem Grillieren auf eine Schale oder wickeln Sie sie in Alufolie.
  5. Bananen grillieren Sie am besten bei mittlerer Hitze beziehungsweise geringer Glut. Sobald sich die Schale schwarz färbt, das Fruchtfleisch brutzelt und die Schokolade schmilzt, ist das Bananendessert fertig.

Nicht nur aus Obst lassen sich süsse Leckerbissen herstellen. Zu den aussergewöhnlichen Grillideen gehören etwa auch Rezepte für grillierte Marshmallows. Der fluffige Schaumzucker karamellisiert leicht. Aussen erhält er eine knusprige Kruste, innen ist er geschmolzen. Marshmallows sind rasch fertig und sollten sich nur leicht braun färben. Am besten gelingt dies bei indirekter Hitze in einem geschlossenen Grill.

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