Indianerbanane

Exotisches Flair und
süsser Geschmack

Wer einen Hauch von Tropen in den eigenen Garten holen will, liegt mit der Indianerbanane genau richtig, denn sie ist robust genug für unsere Breitengrade. Sie spendet süsse Früchte in weicher Schale. Also erst einmal mit Sorgfalt ernten, dann schälen und zuletzt mit vollem Genuss verzehren!

Inhalt

Was für ein fantastischer Geschmack!

Ab September präsentiert die Indianerbanane ihre köstlichen Früchte. Unvergleichlich der herrlich süsse Geschmack – eine Mixtur von Mango, Melone und Aprikose. Dazu kommt das deutliche Bananenaroma. Nicht zu vergessen ein Hauch von Vanille. Vorsichtig ernten, sonst entstehen Druckstellen. Äusserlich besteht Ähnlichkeit mit der Papaya, die jedoch um einiges grösser ist. So ist der deutsche Zweitname «Dreilappiger Papau» zu erklären. Im Herbst zeigt die Indianerbanane ihre imposanten, bis zu 20 Zentimeter grossen Blätter in herrlichem Gold-Gelb. Das Garten-Highlight gibt es auch als Selbstbestäuber, wenngleich die meisten Sorten fremdbestäubend sind. Ein Prachtstück als Solitär!

Trotz Herkunft ist die Indianerbanane winterhart                          

Die Tropen sind weit weg? Aber man kann sie in den Garten holen, mit der Indianerbanane! Ein Exot hat es in unseren Breitengraden schwer? Nicht dieser. Sie ist eine robuste Pflanze, unempfindlich gegen Schädlinge und winterhart. Erst ab 20 Minusgraden verpackt man ihren Stamm mit Vlies. Ihre Ansprüche sind erfüllbar. In den ersten Jahren braucht sie Schatten, später ist sie mit Halbschatten zufrieden und bei Sonnenlicht glücklich. Die Indianerbanane möchte in Erde mit reichlich Nährstoffen stehen, als Dünger eignet sich Kompost.

Bedächtiges Wachstum der Indianerbanane

Die Indianerbanane hat es mit dem Wachstum nicht eilig, bringt es aber auf 4 bis 5 Meter. Eine zu kompakte Krone stutzt man, ebenso wie ausuferndes wildes Wurzelwerk. Im Mai erscheint der glockenförmige Flor in effektvollem Purpur, meist mit einem Übergang ins Violette. Nun lässt sich nicht mehr verheimlichen, dass die Blüten keineswegs duften. Sie strömen sogar einen leichten Verwesungsgeruch aus. Doch die Indianerbanane bietet mehr als einen angemessenen Ausgleich dafür! 

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