Welchen Rasenmäher kaufen?

Elektro-, Akku-, oder Benzinrasenmäher

Mehr über die Varianten erfahren.

Welcher Rasenmäher ist der richtige?

Das Angebot an Rasenmähern ist gross: Welcher Rasenmäher für dich der richtige ist, hängt von einigen Faktoren ab, etwa der zu mähenden Fläche und dem Untergrund. Auch deine persönlichen Präferenzen spielen eine wichtige Rolle, denn die verschiedenen Rasenmäher-Typen bringen ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Hier findest du einen ausführlichen Überblick, der dir die Entscheidung erleichtert. 

Inhalt

Die Rasenmäher-Typen und ihre Vor- und Nachteile

Welcher Rasenmäher ist der beste? Das fragen sich viele Kunden, die einen neuen Rasenmäher brauchen. Eignet sich ein Benzinrasenmäher oder doch eher ein Akku-Rasenmäher? Der Kauf will gut überlegt sein, denn in der Saison kommt der Mäher ein- bis zweimal pro Woche zum Einsatz. Wir stellen dir die verschiedenen Modelle im Detail vor.

Rasenmäher mit Benzin-Motor: für grosse Gärten

Hast du einen weitläufigen Garten? Dann ist ein Benzinrasenmäher für dich wahrscheinlich eine gute Wahl: Denn dieser empfiehlt sich bei einer Gartengrösse von 300 bis 1‘000 Quadratmetern. Hinzu kommt, dass der Motor besonders stark ist, weshalb sich diese Mäher-Variante für dichtes und hohes Gras eignet.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • leistungsstarker Zwei- oder Vier-Takt-Motor
  • Bewegungsfreiheit dank Benzinmotor
  • komfortables Handling durch Radantrieb (zumeist enthalten)
  • grosse durchschnittliche Schnittbreite (50 cm)
  • auch für unebenes Gelände geeignet

Suchst du also nach einem starken Rasenmäher, mit dem du mühelos in jeden Winkel deines Gartens gelangst, ohne dass du ein Stromkabel umstecken musst, bist du mit einem Benzinrasenmäher gut beraten. Dank der hohen Schnittbreite arbeitest du viel Grasfläche in wenig Zeit ab.

Doch ein Benzinrasenmäher hat auch seine Nachteile: Der Verbrennungsmotor erzeugt einen hohen Lautstärkepegel – besonders in dicht besiedelten Wohngebieten kann dies zum Problem werden. Auch für die Umwelt ist der Benzinmotor eine Belastung. Zu guter Letzt braucht ein Rasenmäher mit Benzin eine intensivere Pflege als zum Beispiel ein Akku-Rasenmäher; der Motor muss regelmässig gewartet werden.

Rasenmähertraktor: ein kleines Kraftpaket

Bei Gärten mit besonders grosser Rasenfläche kann das Mähen schnell zur lästigen Pflicht werden: Zwar verfügen die meisten Benzinrasenmäher über einen unterstützenden Radantrieb, trotzdem verlangt das Schieben Kraft. Aus diesem Grund empfiehlt sich bei einer Gartengrösse ab etwa 1‘000 Quadratmetern ein Rasenmähertraktor.

Die Vorteile:

  • bequemes Mähen dank Aufsitz-Möglichkeit
  • leistungsstarker Motor
  • vielseitig einsetzbar – zum Beispiel auch im Winter mit Zubehör wie Streusatzanhänger oder Schneeschild

Wenn du am Hang mähen willst, ist ein Rasenmähertraktor mit grossem Radstand eine gute Wahl. Denn für das Mähen auf abschüssigem Untergrund gilt: Je grösser der Radstand, desto besser lässt sich am Hang mähen.

Doch die Aufsitz-Traktoren haben auch ihre Schwächen: So sind Aufwand und Kosten für Wartung und Inspektion nicht zu unterschätzen. Auch die Reinigung nach dem Mähen nimmt mehr Zeit in Anspruch als bei anderen Rasenmäher-Typen. Rasenmähertraktoren eignen sich am besten für freie Flächen – hast du viele Bäume auf dem Rasen, musst du oft rangieren, um sauber um diese herum zu mähen. Tipp: Mit einem Handrasenmäher kannst du die schwierigen Ecken noch einmal gesondert nachbearbeiten.

Elektrorasenmäher: leise und agil

Elektrische Rasenmäher sind längst keine Seltenheit mehr: Kein Wunder, bieten sie doch eine lange Liste an Vorteilen. Elektrorasenmäher eignen sich am besten für kleine bis mittelgrosse Gärten mit einer Quadratmeteranzahl von 150 bis 500.

Die Vorteile:

  • wartungsarm
  • umweltfreundlich
  • geringe Lärmbelästigung
  • günstiger in der Anschaffung als Benzinrasenmäher
  • geringeres Gewicht und damit einfaches Handling
  • ordentlicheres Schnittbild im Vergleich zum Benzinrasenmäher dank höherer Umdrehungszahl der Schnittblätter

Elektrische Rasenmäher haben jedoch auch ein paar Nachteile: Sie sind stets auf eine Stromversorgung per Kabel angewiesen. Dementsprechend kann es je nach Gartengrösse und Auslegung sein, dass du deine Arbeit oft unterbrechen musst, um das Kabel umzustecken. In manchen Gärten ist eine ständige Stromversorgung vielleicht auch gar nicht möglich. Hinzu kommt, dass das Kabel schnell im Weg ist: Du musst aufpassen, dass es nicht unter den Rasenmäher gelangt, und darauf achten, dass du nicht darüber stolperst. Zu bedenken ist auch, dass die Leistung im Vergleich zum Benzinrasenmäher geringer ist. Bei hohem und dichtem Gras stösst der Elektromäher schnell an seine Grenzen. Die Folge ist dann ein unsauberer Schnitt. Mähst du jedoch normales Gras, welches nicht besonders dicht oder hoch ist, profitierst du von der hohen Umdrehungszahl der Schnittblätter, die ein Elektrorasenmäher bietet, und dem damit einhergehenden sauberen Schnitt. 

Akku-Rasenmäher: grosser Aktionsradius

Um dem Kabel-Problem aus dem Weg zu gehen, greifen viele auf einen Akku-Rasenmäher zurück. Auch die Akku-Modelle erfreuen sich grosser Beliebtheit bei Gartenbesitzern. Sie eignen sich ebenfalls für Gärten, die zwischen 150 und 500 Quadratmeter gross sind.

Die Vorteile gegenüber dem Kabel-Rasenmäher

  • kein Kabel dank Akku
  • uneingeschränkte Bewegungsfreiheit

Sonst bietet der Akku-Rasenmäher die gleichen Vorteile wie ein Elektrorasenmäher.

Nachteilig ist jedoch, dass die Akkulaufzeit begrenzt ist. Je nachdem, wie hoch die Kapazität des Akkus ist, kann es passieren, dass du nicht die gesamte Rasenfläche mit einer Ladung schaffst. Tipp: Schaffe dir zu diesem Zweck einen Ersatz-Akku an. Ein solcher hat jedoch einen relativ hohen Preis. Hinzu kommt, dass die Akkus nach rund 1'000 Ladungen ausgetauscht werden müssen. Wie auch beim Elektromäher gilt, dass die Leistung nicht so stark ist wie jene eines Rasenmähers mit Benzin.

Rasenmäher-Roboter: einfach zurücklehnen

Den Rasenmäher die Arbeit machen lassen: Das klingt zu schön, um wahr zu sein. In der Tat sind die Roboter eine gute Alternative. Grundsätzlich eignen sie sich für Rasenflächen mit einer Grösse zwischen 300 und 2‘000 Quadratmetern (oder mehr).

Die Vorteile sind eindeutig:

  • zeitsparend
  • keine Anstrengung
  • geräuscharm
  • kein Entsorgen von Gras dank Mulch-System
  • Allergiker kommen kaum mit Gras in Kontakt

Doch nicht für jeden Garten eignet sich ein Rasenmäher-Roboter: Bei zu hohem oder dichtem Gras bekommt der Roboter Schwierigkeiten, denn die Leistung kommt nicht an die eines Benzinrasenmähers heran. Bei unebenen, löchrigen Böden sind die Roboter ebenfalls nicht einsetzbar. Auch bei Steigungen kommt es zu Problemen. Oft ist ein Nacharbeiten der Kanten erforderlich, weil diese nicht erreicht werden. Zudem weist die Hinderniserkennung Lücken auf – so werden kleinere Hindernisse wie Steine manchmal nicht erkannt, was zu einer Schädigung der Klingen führen kann. Die Kosten für die Anschaffung sind im Vergleich zu anderen Typen von Rasenmähern ausserdem recht hoch.

Wäge die Vor- und Nachteile der einzelnen Rasenmäher-Typen sorgfältig ab, bevor du deine Entscheidung triffst, damit du auch wirklich das richtige Modell für deinen Garten bekommst. 

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