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Die richtige Rasenpflege

Immergrüner Blickfang

Ein schöner und dichter Rasen durch effiziente Rasenpflege.

Wir zeigen Ihnen, welche Pflege-Massnahmen wichtig sind und, wann sie anstehen

Ein schöner und dichter Rasen – mit der richtigen Pflege wird das ein Leichtes! In Ihrem Coop Bau+Hobby finden Sie alles für die regelmässige und effiziente Rasenpflege und mit unseren Tipps und Tricks macht die Rasenpflege garantiert Spass!

Inhalt

Vom Mähen, über …

Die Rasenpflege beginnt im März, spätestens April, mit dem ersten Schnitt. Im Frühjahr sollten Sie den Rasen wöchentlich mähen, im Sommer reicht es alle 10 bis 14 Tage. Im Oktober, wenn der Rasen das Wachstum einstellt, hat das Mähen ein Ende.

Regelmässiges Mähen fördert die Belastbarkeit des Rasens. Bei zu wenigem Mähen bilden sich keine neuen Seitentriebe. Es entstehen Lücken und die Trittfestigkeit lässt nach. Unkraut und Moos beginnen zu wuchern.

Welcher Rasenmäher am besten für Sie geeignet ist, hängt von Ihren Ansprüchen ab. Bei der Auswahl sollten Sie deshalb die zu mähende Fläche und den Zeitaufwand berücksichtigen:

Je grösser die Fläche, desto wichtiger ist eine breite Schnittbreite. Bei unebenem Gelände ist ein Rasenmäher mit Radantrieb zu bevorzugen, dies spart Zeit und Kraft.

«Goldene Schnittregel»: Normale Wuchshöhe plus halbe Wuchshöhe.

Rasen, bei dem die normale Höhe 40mm beträgt, wird bei ca. 60mm auf die normale Wuchshöhe geschnitten, man mäht also jeweils einen Drittel der Gesamtlänge zurück. Das Schnittgut sollten Sie in diesem Fall nicht liegen lassen. Am besten mäht man am späteren Nachmittag, nach der Mittagshitze, damit die Gräser an den Schnittstellen nicht verbrennen.

Welche Schnitthöhe für welchen Rasentyp?

  • Zierrasen: 10–20mm.
  • Sportrasen: 30–40mm.
  • Spiel- und Gebrauchsrasen: 30–50mm.
  • Parkplatz- oder Schattenrasen: 50–60mm.
  • Wenig genutzter Landschaftsrasen: 60–80mm.

Mulchen, ...

  • Wird der Rasen etwa alle drei bis fünf Tage gekürzt, muss man das Schnittgut nicht entfernen.
  • Es ist so kurz, dass es zwischen die Halme fällt und liegen bleiben kann. Dieses Mulchmaterial dient der Düngung und schützt den Rasen vor dem Austrocknen. 
  • Grundsätzlich ist Mulchen mit fein gehäckseltem Schnittgut im Sommer auch für Gebrauchsrasen sinnvoll.
  • Die Häufigkeit des Schnitts hängt von den Ansprüchen, die an den Rasen gestellt werden, und vom Wachstum der Gräser ab.

Trimmen, …

Für kleinere Ausputzarbeiten an den Rasenkanten eignen sich am besten Rasenkantenscheren, z.B. die GARDENA Accu-Rasenkantenschere 80. An Stellen, an denen der Rasenmäher nicht hinkommt, an Mauern, unter Hecken und Bäumen oder an steilen Böschungen, kommen Rasentrimmer, z.B. der GARDENA Elektrotrimmer ComfortCut 450, zum Einsatz. Er köpft Gräser und Unkraut mit einem schnellrotierenden Faden. Das Schnittgut muss anschließend entfernt werden.

Bewässern, …

  • Je nach Witterung muss bereits ab Juni/Juli mit der Beregnung des Rasens begonnen werden. Gegen August/September kann sie wieder eingestellt werden. Das Wasser muss den Boden gut durchdringen. In Trockenphasen sollte der Regner ca. 20 Minuten an einer Stelle stehen bzw. etwa 10 Liter pro Quadratmeter gegossen werden. Dann genügt es, alle vier bis sieben Tage zu beregnen.
  • Geringere Wassermengen in kurzen Abständen fördern die Wurzelbildung an der Oberfläche, so dass der Rasen anfälliger für Trockenheit wird. Der beste Zeitpunkt zum Bewässern ist abends, da das Wasser dann nicht so schnell verdunstet. Zudem tritt abends der „Brennglaseffekt“ der Wassertropfen nicht mehr auf, der den Rasen verbrennt.
  • Je nach Gartengröße bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Bewässerung an. Für Rasenflächen kommen entweder mobile oder fest installierte Regner in Frage, z.B. der GARDENA Vielflächenregner AquaContour automatic.
  • Besonders bequem ist eine automatische Steuerung der Bewässerung über Bewässerungscomputer. Egal, ob sie zuhause sind oder für einige Wochen in den Ferien verweilen, das Bewässerungssystem in Kombination mit einem Bewässerungscomputer funktioniert selbständig und sorgt dafür, dass Ihr Rasen immer optimal bewässert wird.

... bis hin zum Vertikutieren, Lüften und Düngen

  • Im Laufe des Jahres setzen sich Blätterreste und andere biologische Rückstände zwischen den Grashalmen ab. Sie nehmen dem Rasen die Luft zum Atmen und erschweren die Nährstoffaufnahme. Daher ist es sinnvoll, den Rasen zu vertikutieren oder zu lüften. Bei beiden Maßnahmen wird der Filz, der sich im Rasen festgesetzt hat, entfernt.
  • Vertikutierer durchkämmen den Boden mit senkrecht stehenden Messern und ziehen den Rasenfilz zwischen den Gräsern hervor. Dabei dringen die Messer einige Millimeter in den Boden ein. Diese Behandlung ist intensiv und sollte nur einmal im Jahr erfolgen, um den Rasen nicht zu sehr zu strapazieren. Der Rasen sollte in Längs- und Querrichtung vertikutiert werden.
  • Der beste Zeitpunkt ist im Frühjahr nach dem ersten Mähen oder im Sommer bis Anfang September.
  • Der ausgekämmte Rasenfilz muss anschließend entfernt werden. Danach ist es sinnvoll, zu düngen.
  • Vorsicht: Wird zu spät im Jahr Dünger ausgebracht, steht der Rasen noch lange voll im Saft und es können im Winter Frostschäden entstehen.
  • Am besten ist es, man düngt den Rasen an einem Tag, an dem Regen vorhergesagt wird. Regnet es nicht, sollte der Rasen direkt nach dem Düngen intensiv gewässert werden. So werden die Nährstoffe in den Boden gewaschen. Den Rasen in langen, sonnenreichen Trockenperioden zu düngen, sollte man vermeiden, da der Dünger das Gras verbrennen kann.
  • Im Gegensatz zum Vertikutieren, ist das Lüften ein sanfter Eingriff. Lüfter besitzen elastische Stahlfedern, die den Rasen nur an der Oberfläche durchkämmen, ohne in den Boden einzudringen. Daher können Gartenbesitzer den Rasen das ganze Jahr hindurch lüften, z. B. nach jedem Mähen.

Im Coop Bau+Hobby bieten wir Ihnen ein grosses Sortiment, das die regelmässige und effiziente Rasenpflege einfach und mit viel Spass bewerkstelligen lässt.

Für Fragen oder eine Beratung steht Ihnen das Fachpersonal in Ihrer Coop Bau+Hobby Verkaufsstelle gerne zur Verfügung.