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Rasenmäher pflegen

Wartung und Pflege

Wer seinen Rasenmäher pflegt, verlängert dessen Lebensdauer.

Tipps, wie Sie Ihren Rasenmäher pflegen

Unterziehen Sie Ihren Rasenmäher mindestens einmal pro Jahr einer Inspektion. Der ideale Zeitraum dafür ist der Frühling. Bei der Inspektion werden die Mechanik der Schneidevorrichtung und der Motor überprüft. Regelmässige Pflege – wie beispielsweise eine Reinigung des Geräts und das Ölen beweglicher Teile – schützt Benzin- und Elektrorasenmäher vor Verschleiss und sorgt dafür, dass die Mähspindeln handgeführter Geräte reibungslos funktionieren. 

Inhalt

Wartung hält den Rasenmäher in Schuss

Die Wartung ist die beste Gelegenheit, Schäden zu erkennen und rechtzeitig zu beheben. Beschädigte Schneidewerkzeuge und Motoren setzen die Leistung des Rasenmähers herab. Mitunter genügen jedoch bereits wenige Handgriffe, um den Zustand zu überprüfen. Wer sich unsicher ist, ob er Schäden sicher feststellen kann, oder sich nicht an die Messer heranwagt, kann auch einen Profi engagieren. Hier bietet Coop Bau+Hobby den schweizweit grössten Wartungsservice an und übernimmt auf Wunsch sämtliche Reparaturarbeiten.

Aber auch wenn Sie nur über wenig handwerkliches Know-how verfügen, können Sie vieles durchaus selbst bewältigen. Unabdingbar sind allerdings folgende Schutzmassnahmen: Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie vor der Wartung und der Behebung von Schäden unbedingt den Motor des Rasenmähers abstellen, um einen unbeabsichtigten Start oder Kurzschluss zu verhindern. Bei einem Benzinrasenmäher ist es zudem wichtig, den Zündkerzenstecker von der Kerze abzuziehen. Tragen Sie während der Inspektion und im Umgang mit den scharfkantigen Messerklingen unbedingt Schutzhandschuhe.

Mit Ersatzteilen und Werkzeug den Rasenmäher instand halten

Wechseln Sie beschädigte oder stark verschlissene Bauteile sicherheitshalber aus. Im Handel erhalten Sie für jeden Rasenmähertyp und jedes Modell die passenden Ersatzteile. Zu den am häufigsten benötigten Bauteilen gehören:

  • Zündkerzen: Fängt der Benzinrasenmäher trotz vollen Tanks an zu „stottern“, deutet dies auf abgenutzte Zündkerzen hin. Stark verfärbte Kerzen sind ebenso ein Hinweis darauf, dass Sie die Zündkerzen wechseln sollten.
  • Mähmesser: Ob die rotierenden Messerscheiben eines Mähroboters, die Klingen benzinbetriebener Maschinen oder eine Mähspindel für Handgeräte: Die Messer eines Rasenmähers stumpfen mit der Zeit ab. Am einfachsten ist es, die alten Schneidewerkzeuge durch neue zu ersetzen. Dafür müssen Sie meist die gesamte Vorrichtung abschrauben. Wichtig ist es daher, nach der Montage sämtliche Schrauben wieder richtig festzuziehen.
  • Ersatzteile bei elektrisch betriebenen Rasenmähern: Überprüfen Sie, ob die Kabel beziehungsweise deren Isolationsschicht keine Schadstellen aufweisen und ersetzen Sie beschädigte Kabel, um einen Kurzschluss zu verhindern. Gibt der Akkurasenmäher bereits nach kurzer Zeit den Geist auf, müssen eventuell Akku oder Ladegerät ausgetauscht werden.
  • Filter: Ein dunkel gefärbter Luftfilter sollte umgehend ausgewechselt werden. Nur ein schneller Austausch gewährleistet, dass Schmutzpartikel nicht bis in den Vergaser und Motor vordringen. Und Staub setzt nicht nur die Motorleistung herab, sondern beschleunigt auch den Verschleiss.

Beim Pflegen des Rasenmähers sollten Sie den Mähmessern besonders viel Aufmerksamkeit widmen. Wer die Klingenunterseite nach dem Einsatz von Grasresten und Erdklumpen befreit, sorgt dafür, dass die Klingen länger scharf bleiben. Mit stumpfen Klingen arbeitet der Rasenmäher nicht mehr so verlässlich: Anstatt Grashalme gerade abzuschneiden, franst er sie aus, wodurch der Rasen sein frisches Grün verliert. Nicht immer müssen stumpfe Messer komplett ersetzt werden. Häufig hilft schon das Schärfen der Klingen. Zum Schärfen des Rasenmähermessers eignet sich am besten eine Doppelbock-Schleifmaschine. Deren Bedienung erfordert allerdings etwas Geschick: Die Messer sollten sich nicht zu sehr erhitzen, denn dann bilden sich mitunter Ungleichmässigkeiten in den Klingen.

Das passende Werkzeug ist für die Rasenmäher-Pflege wichtig. Dazu gehören insbesondere die folgenden Utensilien:

  • Schleifmaschine
  • Drehmomentschlüssel
  • Schraubenzieher
  • Bürste und Lappen zur Pflege von Gehäuse, Aussenmantel und Messer
  • Spezielle Reinigungsmittel zur Beseitigung von Verkrustungen
  • Öl zur Pflege metallischer Bauteile
  • Ersatzteile

Nach der Reinigung ölen

Die regelmässige Reinigung verhindert, dass Grasreste und Schmutz metallischen Bestandteilen zusetzen. Ebenso wichtig ist das nachfolgende Einölen. Idealerweise verwenden Sie harzfreies Sprühöl, um den Rasenmäher zu pflegen. Selbiges lässt sich schnell und einfach auf Gelenke, Radlager und Messer aufbringen. Insbesondere bei Mähspindeln von Handrasenmähern gewährleistet das Einfetten einen einfachen Betrieb. Zudem schützt es vor Korrosion. Und Rost schmälert die Leistungsfähigkeit des Rasenmähers erheblich. Kommt es trotz Pflege zu Rostflecken, hilft es, den Belag mithilfe von Stahlbürste oder Stahlwolle abzureiben und anschliessend zu versiegeln. Als Schutzschicht eignet sich beim Aussenmantel Lack, ansonsten sollten die Stellen mit einer dicken Ölschicht überzogen werden. 

Motorenpflege

Auch die Motoren von Rasenmähern mit Elektro- oder Benzinantrieb bedürfen der Pflege. Etwas pflegeintensiver sind die kraftvollen Motoren eines Benzinrasenmähers.

Benzin-Rasenmäher – Ölwechsel und Zündkerze ersetzen

Bei dieser Art von Rasenmähern ist ein regelmässiger Ölwechsel sinnvoll. Das sichert die Langlebigkeit des Motors, verringert den Ausstoss von Emissionen und senkt den Benzinverbrauch. Denn nach mehreren Betriebsstunden ist das Öl stark verschmutzt. Mit der Zeit verliert es seine schützende Funktion. Am einfachsten und saubersten gelingt bei einem Rasenmäher der Ölwechsel mithilfe einer Pumpe. Hierbei saugen Sie das Altöl über die geöffnete Ablasshaube ab und sammeln es in einem Auffangbehälter. Genauso gut können Sie das Öl ablaufen lassen, indem Sie die Maschine seitlich kippen und das Altöl mittels eines Behälters auffangen. Füllen Sie anschliessend frisches Öl nach und entsorgen Sie das Altöl vorschriftsmässig.

Welches Öl eignet sich für Rasenmäher? Grundsätzlich lässt sich nicht jedes Kleinmaschinenöl für Rasenmäher verwenden. Wählen Sie daher am besten spezielles Rasenmäheröl und beachten Sie die Angaben des Herstellers. Das gilt ebenso für das Recycling des verbrauchten Öls.

Auch die Zündkerzen nutzen sich ab. Gerät der Motor trotz ausreichender Menge an Treibstoff ins Stocken oder springt erst nach mehreren Startversuchen oder gar nicht mehr an, ist es Zeit für einen Austausch.

Elektro- und Akkurasenmäher

Elektromotoren versagen selten den Dienst – vorausgesetzt die Maschinen werden sachgerecht gelagert und sind vor Frost und Hitze geschützt. Lässt der Akku des Rasenmähers oder Mähroboters bereits nach kurzer Einsatzdauer nach, ist er vermutlich auszutauschen. Auch die Ladestation oder Fernbedienung des Rasenmähers können jedoch Ursachen sein. Den Akku sollten Sie daher im Winter vor Kälte und Feuchtigkeit ebenso geschützt lagern. Die Temperatur am Aufbewahrungsort sollte 5 Grad nicht unterschreiten. Laden Sie länger nicht mehr genutzte Akkus zwischenzeitlich auf. Als Zeitintervall empfiehlt sich ein Aufladen alle 3 Monate.

Sachgemässe Aufbewahrung führt zu einer höheren Lebensdauer

Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit, Staub, Frost und Hitze setzen jedem Rasenmäher zu. Wenn Sie Ihren Rasenmäher richtig pflegen möchten, ist die sachgemässe Aufbewahrung daher von grosser Bedeutung.

Lassen Sie die Maschine im Winter keinesfalls draussen stehen. Ideal sind trockene Keller, Abstellräume sowie Garten- und Gerätehäuser. Leeren Sie nach der Saison den Tank des Benzinrasenmähers vollständig, um den Motor vor Verschleiss zu bewahren. Decken Sie die Maschine zudem mit einer Plane ab, damit kein Staub ins Innengehäuse gelangt.