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Terrasse bauen: So geht's

Die besten Tipps zum Terrassenbau

Hier lesen Sie, wie Sie Ihre Terrasse planen und bauen.

Terrasse bauen: Alles, was Sie zum Bau einer Terrasse wissen müssen

Eine Terrasse bietet viel Lebensqualität: Besonders in den warmen Monaten lädt das Wetter zum langen Draussensitzen ein. Wer noch keine Terrasse hat, jedoch darüber nachdenkt, eine anzulegen, findet in diesem Ratgeber viele wertvolle Tipps: Was muss ich beim Bauen einer Terrasse beachten? Wie kann ich eine Terrasse auf Stelzen bauen und welcher Untergrund ist erforderlich? Auch der Frage, ob Sie zum Terrasse bauen eine Baugenehmigung brauchen, gehen wir hier nach. 

 

Inhalt

Reinigung und Pflege Ihrer Terrasse: Das Wichtigste vorab

Holz ist ein lebendiges Material: Gerade deswegen ist es bei Terrassen-Liebhabern so gerne gesehen. Doch das bedeutet auch, dass Holz sich im Laufe der Zeit verändert – es entwickelt eine Patina, da es das ganze Jahr der Witterung ausgesetzt ist. UV-Strahlung bleicht das Holz aus; Regen und Schnee dringen in die Fasern und quellen diese auf. Um sicherzustellen, dass Ihre Holzterrasse möglichst lange schön bleibt, kommt es auf die richtige Reinigung und Pflege an.

Bevor Sie ein Pflegeprodukt auftragen können, steht die Reinigung an. Zunächst fegen Sie den groben Schmutz mit einem Besen weg. Haben sich Moose gebildet? Dann entfernen Sie diese mit speziell dafür entwickelten Grünbelag-Entfernern, damit die Pflege auch gleichmassig einziehen kann. Entscheidend ist, dass Sie zur Reinigung keine zu groben Bürsten verwenden, denn diese könnten das Holz beschädigen – eine Wurzelbürste eignet sich zum Beispiel gut; mit dieser entfernen Sie alle hartnäckigen Verschmutzungen. Auch ein Hochdruckreiniger ist geeignet. Dabei sollten Sie jedoch besonders vorsichtig arbeiten. Stellen Sie den Druck möglichst niedrig ein, denn ist dieser zu stark, kann es passieren, dass sich einzelne Holzfasern aufstellen. Die Folge: Die Holzoberfläche wird unregelmässig und ergraut schneller. Besonders Nadelhölzer sind empfindlich: Wenn Sie sichergehen wollen, behandeln Sie diese nur mit einer Bürste. Bei Tropen- oder Thermoholz können Sie weniger vorsichtig sein, denn diese sind um einiges robuster.

Übrigens: Die Terrasse zu reinigen, ist auch beim Auszug wichtig, damit sie für die nächsten Mieter genauso schön ist wie bei Ihrem Einzug. Wichtig: Behandeln Sie Ihre Holzterrasse auf keinen Fall mit Putzmitteln: Die enthaltenden Säuren würden das Holz angreifen und zusätzlich strapazieren. Bei Bedarf können Sie alternativ auf eine Seifenlauge zurückgreifen. Bedenken Sie auch, dass Sie Ihre Terrasse einmal abschleifen sollten, damit das Öl besser einziehen kann.

Sind Sie mit der Reinigung und dem Schleifen fertig, können Sie zur Pflege übergehen. Wichtig ist jedoch, dass Ihre Holzterrasse komplett trocken ist, bevor Sie diese mit Öl behandeln, denn sonst kann das Produkt nicht einziehen und verfehlt seinen Zweck. Die Terrasse zu ölen direkt nach einem Regen ist also nicht empfehlenswert. Suchen Sie sich daher unbedingt eine Phase mit beständig trockener Witterung aus. Vor dem Auftragen der Pflegeprodukte sollte das Holz ein bis zwei Tage durchgetrocknet sein. 

Pflege der Terrasse: Wie oft ölen mit welcher Pflege?

Wenn Sie auf die Holzpflege verzichten, wird das Material mit der Zeit grau und spröde. Manch einer mag diese natürliche Optik und verzichtet daher auf Holzpflege. Sind Sie jedoch kein Fan der natürlichen Patina, sollten Sie Ihre Holzterrasse zwei Mal im Jahr mit Öl pflegen. Die beste Zeit dafür ist im Frühling, damit sich das Holz von Frost und Nässe im Winter erholen kann und optimal auf die starke Sonneneinstrahlung im Sommer vorbereitet ist, sowie im Herbst, bevor die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt sinken. Die speziellen Öl-Pflegeprodukte beinhalten Stoffe, die das Material vor Insekten, Schimmel und Fäulnis schützen und sorgen dafür, dass das Holz seine Farbe beibehält. Darüber hinaus schützen die Terrassenöle auch vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit.

Welches Öl Sie brauchen, hängt ganz von der Holzart ab. Auf der Packung finden Sie Hinweise, für welche Holzart sich die Pflege eignet – manche sind speziell für Tropenhölzer entwickelt, andere wiederum für Nadelhölzer. Letztere sind zum Beispiel anfälliger für Pilzbefälle und sollten daher mit einem Produkt speziell gegen Fäulnis behandelt werden. Wichtig ist auch, dass Sie Terrassen-Öl kaufen, denn herkömmliche Holzschutz-Lasuren ziehen nicht tief genug ein und reiben sich daher leicht wieder ab. Das Pflegeöl können Sie einfach mit einem Pinsel oder einer Farbrolle auftragen. Achten Sie darauf, dass Sie das Produkt gleichmässig verteilen – eine dünne Schicht genügt. Anschliessend entfernen Sie das überschüssige Öl mit einem Lappen.

Haben Sie Ihre Terrasse zu viel geölt? In diesem Fall klebt der Holzboden auch noch, nachdem die Pflege eigentlich eingezogen sein sollte. Versuchen Sie das überschüssige Öl mit einem fusselfreien Lappen zu entfernen. Ist dies nicht mehr möglich, schleifen Sie Ihre Terrasse noch einmal gründlich ab und tragen Sie danach eine ganz dünne Schicht neues Pflegeöl auf. 

Terrasse ölen: Wie lange trocknen lassen?

Wichtig ist, dass das Öl in das Holz gelangt und nicht darauf zurückbleibt. Bevor Sie Ihre Terrasse wieder nutzen, lassen Sie die Pflege also gut einziehen, damit Sie sie nicht gleich wieder wegtreten. Um sicherzugehen, dass das Terrassen-Öl eingezogen ist, betreten Sie das Holz 8 bis 10 Stunden lang nicht. Anschliessend können Sie die Terrasse wieder wie gewohnt nutzen und die Zeit dort geniessen.