Terrasse bauen: So geht's

Die besten Tipps zum Terrassenbau

Hier lesen Sie, wie Sie Ihre Terrasse planen und bauen.

Terrasse bauen: Was Sie zum Bau einer Terrasse wissen müssen

Eine Terrasse bietet viel Lebensqualität: Besonders in den warmen Monaten lädt das Wetter zum langen Draussensitzen ein. Wer noch keine Terrasse hat und darüber nachdenkt, eine anzulegen, findet hier eine übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitung und gute Tipps dazu: Wie gehe ich beim Bau einer Terrasse vor? Was ist zu beachten? Welcher Untergrund ist erforderlich?

Inhalt

Die eigene Terrasse – Step by Step

1

Materialwahl und Planung

Je nach Standort und Wunsch eignen sich die klassischen Holzarten, Resysta – das Composit-Material aus Reishülsen – oder WPC (Wood-Plastic Composite). Sorgfältiges Einmessen der Terrasse. Speziell auf die Höhen bei Türschwellen und die Terrassenneigung achten. Eckpunkte setzen, mit einer Schnur Aussenmasse festlegen.

2

Untergrund vorbereiten

Mit Sand, Splitt oder Kies den Untergrund ausgleichen. Pflastersteine setzen als Auflagefläche für die Unterkonstruktion, Abstand ca. 40–70 cm. Eventuell mittels Verstellfüssen Höhendifferenzen ausgleichen.

3

Unterkonstruktion verlegen

Unterkonstruktion im Abstand von ca. 40 cm parallel mit einer Wasserwaage ausrichten und an den Pflastersteinen befestigen. In einer Richtung sollte die Unterkonstruktion immer mit 2% Gefälle verlegt werden, damit ein Wasserablauf gesichert ist. Bei Dielen mit Riffelung muss das Gefälle immer in Längsrichtung verlaufen.

Dielen montieren

Die erste Diele im rechten Winkel zur Unterkonstruktion gemäss produktspezifischer Anleitung verschrauben und die weiteren an dieser ausrichten. Dielenabstand wie vom Hersteller empfohlen einhalten.

Tipps und Tricks

  • Gesamt-Aufbauhöhe des Bodens gegenüber der Geländerhöhe oder der Balkontüre beachten.
  • Immer nicht rostende Schrauben verwenden (Inox A4).
  • Dielen mit Riffelung immer in Wasserfliessrichtung mit einem Gefälle von 1 bis 2 cm pro Meter verlegen.
  • Immer die empfohlenen Unterkonstruktionen verwenden. (Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne.)

Wissenswertes rund um den Bau einer Terrasse

Wie muss das Fundament beschaffen sein?

Ein Terrassendeck muss auf einem soliden Fundament gebaut werden und niemals direkt auf dem Rasen, denn es muss vollkommen flach und leicht geneigt sein, damit das Wasser ablaufen kann. Eine Steigung von 1 bis 2% ist ausreichend. Eine Terrasse, die direkt auf den Rasen gelegt wird, wird am Ende nicht ganz flach sein. Das Ergebnis: Es bilden sich Pfützen, die nicht nur unansehnlich sind, sondern auch die Oberfläche beschädigen. Darüber hinaus entwickelt ein Rasen ein dichtes Netz von Wurzeln, das verhindert, dass Wasser richtig abfliesst.

Wann ist die beste Zeit, eine Terrasse anzulegen?

Eine Terrasse sollte auf ein Bett aus Kies oder Splitt oder auf eine Betonplatte gelegt werden. Im letzteren Fall muss darauf geachtet werden, dass es während der Arbeit nicht einfriert. Auch um Ihre Terrasse im Sommer geniessen zu können, ist es am besten, mit der Arbeit im Frühjahr zu beginnen.

Brauche ich eine Baugenehmigung?

In der Schweiz ist eine Baugenehmigung je nach Wohnort für alle Arten von dauerhaften bodenbefestigten Bauten erforderlich. Im Kanton Bern gelten Terrassen und Pergolen, die an mindestens zwei Seiten offen und nicht überdacht sind, als kleine Nebenanlagen, die keiner Baubewilligung bedürfen. Gehen Sie kein Risiko ein: Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, sollten Sie sich mit Ihrem kommunalen Planungsbüro in Verbindung setzen. Dies gilt auch, wenn Sie Ihre Terrasse über einer Garage bauen oder wenn Sie Ihre bestehende Terrasse in einen Wintergarten umwandeln möchten. Im letzteren Fall ist in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Der Bau einer Terrasse auf Stelzen wird höchstwahrscheinlich ebenfalls einer Genehmigung bedürfen.

Wie baue ich eine Terrasse auf Stelzen?

Eine Terrasse auf Stelzen ist höher als eine Standardterrasse: Sie vermittelt den Eindruck, in der Luft zu schweben. Der Vorteil: Da sie weit vom Boden entfernt ist, ist sie weniger anfällig für Beschädigungen. Der Nachteil: Es ist teurer.

Sie können die notwendige Ausrüstung selbst besorgen oder einen fertigen Bausatz kaufen. Wofür Sie sich auch entscheiden, Sie brauchen solide Pfosten, um die Stützstruktur zu bauen, und Sie müssen ein gutes Fundament für die Stützpfosten schaffen. Sobald die Tragkonstruktion an ihrem Platz ist, können Sie die Balken und dann die gewünschte Verkleidung daran befestigen. Verwenden Sie Qualitätsholz für die Balken. Tipp: Wärmebehandeltes Holz ist ein besonders dauerhaftes Holz. Eine gute Alternative ist WPC, ein Verbundwerkstoff aus Holz und Kunststoff. Der Bau eines Decks auf Stelzen ist ein ehrgeiziges Projekt, das sorgfältige Planung erfordert. Wir empfehlen, einen Spezialisten zu konsultieren.

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