Herausforderung Umzug

Eine Checkliste hilft bei der Organisation

Mit einer Checkliste entspannter Zügeln

Ein Umzug ist immer anstrengend. Einerseits müssen Sie Ihre Sachen packen, Möbel abbauen und eventuell die Wohnung renovieren; gleichzeitig müssen Sie sich um die Organisation des Umzugs kümmern, also zum Beispiel Umzugshelfer beauftragen. Und nicht zuletzt kommt bürokratischer Aufwand wie die Ummeldung oder die Änderung von Versicherungspolicen auf Sie zu. Damit Sie dabei nicht den Überblick verlieren, erleichtern wir Ihnen das Zügeln mit der folgenden Checkliste.

Ein gut geplanter Umzug: Tipps für Ihre Checkliste

Bei einem Umzug ist normalerweise enorm viel zu tun und zu beachten. Doch wenn man gut organisiert ist und die Aufgaben klar vor sich sieht, ist die Herausforderung höchstens halb so gross. So wissen Sie schon vor dem Umzug, was zu beachten ist, und verhindern, dass Ihre Planung durch kurzfristige Überraschungen in Gefahr gerät. Den besten Überblick bekommen Sie, wenn Sie zunächst alle Aufgaben, die Ihnen einfallen, auflisten und sie anschliessend ordnen. Sie können Ihre Checkliste für den Umzug zum Beispiel in drei Bereiche unterteilen:

  • Wie müssen Sie den Umzug vorbereiten?
  • Was passiert am Umzugstag?
  • Was müssen Sie nach dem Umzug erledigen?

Mit dieser Gliederung haben Sie automatisch die dringendsten Punkte oben auf der Liste stehen, verlieren aber auch langfristige Aufgaben nicht aus den Augen. Wichtig ist, dass Sie dafür Ihre Zeit und Ressourcen realistisch einschätzen. Beim Umziehen bringt die beste Checkliste nichts, wenn Sie zu wenig Zeit oder nicht genügend Personen zur Unterstützung eingeplant haben. Denken Sie darüber nach, welche Aufgaben Sie nicht alleine bewältigen können und beauftragen Sie ggf. Profis mit deren Erledigung. Hier bieten sich auch die Service-Leistungen von Coop Bau+Hobby an, etwa der Boden-Verlegeservice oder der Farbmischservice.

Checkliste für Ihren Umzug in der Schweiz

Hier finden Sie ein Beispiel dafür, wie eine To-do-Liste für Ihren Umzug aussehen kann. Selbst wenn diese Liste nicht optimal auf Ihre Situation zugeschnitten ist, können Sie ihr vor dem Umzug wichtige Tipps für den Ablauf entnehmen und auf dieser Basis Ihre eigene Liste erstellen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass diese Checkliste für einen Umzug in der Schweiz zusammengestellt wurde. Die Angaben zu Meldebestimmungen und -fristen können sich in anderen Ländern deutlich unterscheiden.

Vor dem Zügeln: Tipps zur Vorbereitung

  • alte Wohnung fristgerecht schriftlich kündigen
  • Umzugstermin dem Arbeitgeber melden (in der Regel gibt es einen freien Tag)
  • geplanten Umzug bei der Gemeinde sowie beim Kreiskommando, Zivilschutz bzw. Zivildienst melden
  • Nachsendeauftrag bei der Post beantragen
  • Telefon- und Internetvertag kündigen bzw. ummelden, wenn möglich
  • Übernahme der neuen Wohnung mit ausführlichem Übergabeprotokoll
  • falls nötig, Renovationsarbeiten in der neuen Wohnung erledigen
  • Umzugshelfer organisieren
  • eventuell Parkfläche für Umzugsfahrzeug bei der neuen Gemeinde beantragen
  • Umzugskartons, Aufbewahrungsboxen, Verpackungsmaterial und Schutzdecken (für sperrige Möbel) besorgen
  • packen, sodass am Umzugstag nur noch Kisten und Möbel transportiert werden müssen
  • ausgemusterte Möbel oder Haushaltsgeräte zum Entsorgungshof oder einer Recyclingstelle bringen
  • Gas-, Wasser- und Stromzähler ablesen lassen

Am Umzugstag für reibungslose Abläufe sorgen

  • Verpflegung für Umzugshelfer bereitstellen
  • Werkzeuge für die Möbelmontage bereithalten
  • Putzutensilien für die Endreinigung der alten Wohnung bereitstellen
  • Glühlampen und Verlängerungskabel für Licht in den leeren Wohnungen vorhalten

Nach dem Umzug: Checkliste für die letzten Schritte

  • Endreinigung und ggf. kleine Reparatur- und Renovierungsarbeiten der alten Wohnung
  • Schlüsselübergabe und Übergabeprotokoll der alten Wohnung
  • Rückzahlung der Mietkaution nicht aus den Augen verlieren
  • Anmeldung in der neuen Gemeinde (innerhalb von 14 Tagen nach dem Umzug)
  • Adressänderung an Krankenkasse, Versicherungen, Arbeitgeber, Banken, ggf. Schule und Kindergarten

Nachtrag: Plan B für den Notfall machen

Sie sehen an der Checkliste, dass beim Zügeln viele Dinge parallel ablaufen und teilweise wie Zahnräder ineinandergreifen müssen. Umso wichtiger ist es, dass Sie darauf vorbereitet sind, wenn plötzlich ein Problem auftritt. Planen Sie unbedingt Zeitpuffer ein, sodass nicht die gesamte Planung gefährdet ist, wenn etwas nicht klappt. Es ist zum Beispiel sehr hilfreich, wenn zwischen der Übergabe der neuen und der Abgabe der alten Wohnung einige Wochen liegen. So müssen Sie sich nicht gleichzeitig um die Vorbereitung der neuen Wohnung, das Packen und zusätzlich um die Reinigung der alten Wohnung kümmern, sondern können das in Ruhe nach dem Umzug erledigen. Kleine Renovationsarbeiten lassen sich in einer leeren Wohnung ohnehin viel einfacher und schneller erledigen.

Der zweite heikle Punkt betrifft die Umzugshelfer. Verlassen Sie sich nicht auf einige wenige Personen, denn es kann schnell passieren, dass einer oder zwei ihrer Freunde krank werden oder aus anderen Gründen kurzfristig absagen müssen. Für diesen Fall ist es besser, so viele Unterstützer wie möglich zu haben. Wenn alle kommen, geht es entsprechend schnell, und falls nur die Hälfte auftaucht, ist der Umzug trotzdem zu bewältigen. Falls Sie einen sehr engen Zeitplan haben, empfehlen wir Ihnen, professionelle Umzugshelfer zu beauftragen, die in der Regel nicht nur wesentlich schneller arbeiten, sondern auch Ersatz für Personalausfälle bereitstellen.

Je besser Sie auf solche Ausnahmefälle vorbereitet sind, umso schneller und problemloser geht Ihr Umzug über die Bühne und Sie können sich entspannt auf Ihre neue Wohnung freuen.

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