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Bromelien

Was brauchen
Bromelien?

Tipps zur Pflege der bunten Exotinnen

Bromelien kennen viele von uns «nur» auf dem Esstisch: als Ananas. Die Ananas-Pflanze dürfte das bekannteste Bromelien-Gewächs sein. Doch auch einige Arten der sogenannten «Ananasgewächse» sind als Zierpflanze sehr beliebt.

Der Ursprung der Bromelie

Ihren Namen haben die Bromelien nach ihrem Entdecker, dem schwedischen Arzt Olaf Bromel, der im 17. Jahrhundert lebte. Im 19. Jahrhundert entsprach es der Mode, exotische Pflanzen zu halten, und die Kultur von Zierpflanzen aus Bromelien entstand.

Immergrün und ausdauernd

Den Bromelien wird Ausdauer nachgesagt. Sie sind immergrün und nur wenige Arten machen eine Ausnahme – sie sind während der Trockenzeit in ihrer Heimat laubabwerfend. Die typische Wuchsform ist eine Blattrosette; die Blätter haben im Normalfall keinen Stiel. Darauf sitzen die Schuppenhaare, die für die Nahrungsaufnahme sorgen und meist einen Grauschleier über dem Blatt bilden. Ausser den Blüten bilden die Bromelien Beeren oder Kapselfrüchte mit Samen aus. Sie vermehren sich in der Natur durch den Wind.

Einfache Pflege, auch für Einsteiger

Besonders beliebt sind Bromelien bei denjenigen Zimmergärtnern, die einen nur blassgrünen Daumen haben. Denn sie haben den Vorteil, wenig Pflege zu brauchen. Das Giesswasser in den Blättertrichter gießen – und fertig. Die Besonderheit sind die kräftig farbigen Blüten, die jeden faszinieren. Damit lässt sich Exotik in die eigenen vier Wände bringen. Sie mögen viel Licht, aber nicht so gern die pralle Sonne. Gelb und Rot, Orange und Weinrot, sogar Weiss und Pink leuchten die Blüten, und das für lange Zeit. Wer sich einmal in diese Pflanzengattung verliebt hat, kommt nur selten wieder davon los. Denn neben den herrlichen Farben faszinieren die Blüten der Bromelien mit ihren verschiedensten Formen – kugelig oder fächerartig, wie eine Fontäne, aber immer wieder anders blühen sie, was das Zeug hält, und holen ein wenig Südsee ins Haus.

Die exotischen Bromelien mögen es nie kühler als 15 °C, damit passen sie optimal in den Sommer. Sie bringen auch Farbe in den Raum, wenn wegen des warmen Wetters tagsüber alle Rollläden geschlossen bleiben. Kleine Multitalente also!

So fühlt sich die Bromelie wohl

Bromelien erzeugen ein herrlich exotisches Flair in der Wohnung. Mit ihren bunten Hochblättern, die wie eine strahlende Blüte wirken, bringen sie Farbe in den Raum. Wer sich an ein paar wichtige Giessregeln hält, hat lange etwas von der hübschen Pflanze: Bromelien giesst man sparsam, damit die Wurzeln nicht faulen. Vor und nach der Blütezeit sollte man ausserdem die Blatt-Rosette für die Wässerung nutzen. Regenwasser ist die ideale Nahrung und sollte in den Blättertrichter gegossen werden. Im warmen Zimmer fühlt sich die Bromelie dann richtig wohl!

Exotische Schönheiten

In ihrer Heimat, den Tropen, leben sie als sogenannte Epiphyten, also als Aufsitzerpflanzen. Deshalb sollte man das Substrat in den Töpfen immer nur leicht feucht halten. Gegossen wird in die Blatttrichter, bis August auch gerne alle zwei Wochen mit etwas Blumendünger. Auch Übersprühen mit kalkfreiem Wasser tut den Pflanzen gut. Die farbigen Hochblätter halten wochenlang, teilweise sogar über mehrere Monate. Nach der Blüte sterben die Pflanzen langsam ab und es entstehen Kindel, die weitergepflegt werden können. Bei guter Pflege und einer guten Portion Glück sind sie nach zwei bis drei Jahren nämlich wieder blühfähig.

Die Zimmer-Bromelie: auch im Winter pflegeleicht

Hält man die Bromelie im Zimmer, benötigt man trotz der tropischen Herkunft der Pflanze keine speziellen Vorkehrungen für die Überwinterung. Durch den Lichtmangel und die niedrigen Temperaturen wird die Pflanze zwischen November und April ihr Wachstum nämlich nahezu einstellen. In dieser Zeit benötigt sie keinen Dünger und nur ganz sparsam Wasser. So hat man auch im nächsten Jahr noch etwas von der blühenden Schönheit. Bei guter Pflege hält sich die Bromelie also durchaus einige Jahre.

Bromelien zum Blühen bringen

Ab einer gewissen Grösse werden die Kindel blühen. Tritt dies nicht ein, gibt es einen kleinen Trick: Man nehme einige reife Äpfel und packe sie zusammen mit der Bromelie für einige Tage in eine verschliessbare Plastiktüte. Je reifer die Äpfel sind, desto besser. Die Äpfel geben Ethylengas ab, das bei den Bromelien die Blüte anregt. Dies ist auch der Grund, warum man zum Beispiel Kartoffeln nicht neben den Äpfeln lagern sollte. Bei Kartoffeln wird nämlich keine Blüte angeregt, sondern eine schnellere Alterung. Des einen Glück ist also des anderen Pech.

Bromelien richtig umtopfen

Bromelien sind absolute Schönheiten. Mit ihren bemerkenswerten Blüten unterscheiden sie sich stark von anderen grünen Zimmerpflanzen und schmücken jeden Raum als pflegeleichte und robuste Dekoration.

Wann das Umtopfen nötig wird

Die Bromelie ist eigentlich recht pflegeleicht. Allerdings sollte sie nach dem Kauf, aber auch, wenn ihr Topf komplett durchwurzelt ist, unbedingt umgetopft werden. Um die Bromelie in einen neuen Topf zu pflanzen, wird dieser zunächst mit etwas Erde gefüllt. Dann befreit man die Pflanze aus ihrer bisherigen Hülle. Leichtes Drücken oder Klopfen auf den Plastiktopf hilft beim vorsichtigen Herauslösen. Die Wurzeln kann man vorsichtig auflockern.

Von Topf zu Topf: Video «Bromelien umtopfen»

Dann wird die Pflanze in den neuen Topf gestellt und rund um ihren Wurzelballen die restliche Erde eingefüllt. Die Bromelie benötigt das Substrat nur, um sich daran festzuhalten. Nährstoffe nimmt sie überwiegend über ihre Blätter auf. Damit die Pflanze gut anwurzeln kann, drückt man die Erde immer wieder fest an.

Schauen Sie sich zunächst das Video an, um zu erfahren, wie die Bromelie nach dem Kauf in wenigen Schritten umgetopft wird.

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