zu coop.ch

Kostenlos abholen

Gratis Postversand ab CHF 75.-

30 Tage Rückgaberecht

Min. 2 Jahre Garantie

Autopflege nach dem Winter

Fit für den Frühling

Wie kann ich mein Auto nach dem Winter am besten pflegen? Hier erfahren Sie es.

Autoreinigung: Den Wagen für den Frühling auf Vordermann bringen

Im Winter ist Ihr Auto – insbesondere der Lack – stark beansprucht: Streusalz und Splitt setzen ihm zu und hinterlassen kleine Kratzer. Damit Ihr Fahrzeug unbeschadet durch den Winter kommt, ist die richtige Pflege wichtig. Besonders nach dem Winter ist eine Grundreinigung sinnvoll, damit der Lack wieder in neuem Glanz erstrahlt. Hier lesen Sie, was Sie bei der Autopflege nach dem Winter beachten sollten und was Sie bereits vor dem Winter unternehmen können, um den Lack zu schützen. 

Inhalt

Der erste Schritt der Frühjahrskur: Das Auto waschen

Bevor es an die Pflege geht, muss der Schmutz vom Auto runter. Zu diesem Zweck fahren Sie am besten in die Waschstrasse und wählen den Waschgang inklusive Vor- und Unterbodenwäsche. Die Vorwäsche ist nach dem Winter besonders wichtig, denn Schmutz und Streusalzreste wirken wie Schmirgelpapier auf dem Autolack. Deshalb sollten Sie immer die Vorwäsche per Hochdruckreiniger wählen.

Die Türeinstiege sollten Sie im Vorfeld per Hand behandeln: Dazu brauchen Sie lediglich einen Schwamm und ein sanftes Reinigungsmittel. Wischen Sie sie einfach mit viel Wasser sauber, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. 

Die richtige Politur fürs Auto

Was den Autobedarf anbelangt, ist eine pflegende Politur nach dem Winter besonders wichtig. Nachdem das Auto frisch gewaschen wurde, sollten Sie es auf kleine Kratzer und Flugrost untersuchen. Bei Flugrost handelt es sich um Korrosion im Anfangsstadium. Im Handel bekommen Sie speziellen Flugrostentferner, mit dem Sie das Problem beheben können. Für die kleinen Kratzer eignet sich eine Autolackpolitur. Wichtig: die Politur für das Auto nur auf frisch gewaschenen Lack auftragen, sonst drohen weitere Kratzer. Zudem sollten Sie die Politur nicht in der prallen Sonne, sondern im Schatten auftragen. Denn eine intensive Sonneneinstrahlung sorgt dafür, dass die Politur zu schnell trocknet. Infolgedessen entstehen oft lästige Flecken.

Auch Schäden im Lack müssen vor dem Polieren behoben werden: Mit einem Lackstift können Sie kleine Lackschäden leicht ausbessern. Alles, was Sie nun für das Polieren brauchen, sind ein fusselfreier Mikrofaserlappen und die Politur. Alternativ zum Mikrofasertuch können Sie auch ein spezielles Poliertuch oder Polierwatte nehmen. Nun tragen Sie einen Klecks Politur direkt auf den Lack auf und verreiben diesen gleichmässig mit dem Lappen. Bedenken Sie, dass Sie nur den Lack einreiben dürfen – Kunststoffteile, Scheiben und Scheinwerfer müssen Sie aussparen, wenn Sie sie nicht anschliessend erneut reinigen wollen. Lassen Sie die Autolackpolitur antrocknen. So bildet sich eine weisse, leicht milchige Schicht. Diese polieren Sie dann mit dem Tuch weg, bis der Lack zu Ihrer Zufriedenheit glänzt. Lassen Sie den Lappen in kreisenden Bewegungen langsam und mit sanftem Druck über den Lack gleiten. Ist der Lappen verschmutzt, nehmen Sie am besten einen neuen. 

Scheiben und Felgen pflegen

Auch die Felgen wurden über die Wintermonate meist stark beansprucht: Sprühen Sie diese mit einem Felgenreiniger ein und säubern Sie sie dann mit einem Schwamm. Spülen Sie anschliessend mit viel Wasser nach. Lack-Wachse und Polituren sind ungeeignet für die Felgen – der Grund dafür ist die hohe Temperaturentwicklung.

Auch die Scheiben sollten von aussen und innen gründlich gereinigt werden: Denn Fett, Schmutz und Staub kleben an den Scheiben und bilden einen Film, der die Sicht stören kann. Zuerst widmen Sie sich am besten den Scheibenwischern und Gummileisten. Spülen Sie die Scheiben zunächst mit klarem Wasser ab, um den gröbsten Schmutz zu entfernen. Dann sollten Sie sie mit Scheibenreiniger einsprühen, gut reinigen und wieder mit klarem Wasser abspülen. Für die Innenseite können Sie sich einen Eimer nehmen und vorsichtig mit ausgewrungenem Schwamm arbeiten. 

Vorbeugende Pflege vor Winterbeginn: Welche Möglichkeiten gibt es?

Damit Ihr Auto gut durch den Winter kommt, können Sie im Herbst bereits ein paar Pflegemassnahmen ergreifen – zum Beispiel durch Autowachs oder eine Autolackversiegelung:

Das Auto wachsen: Wann und wie?

Mit Autowachs lässt sich der Lack gut schützen. Daher ist es empfehlenswert, mindestens zwei Mal pro Jahr Autowachs aufzutragen – einmal im Herbst, bevor die Winterstrapazen beginnen, und einmal im Frühjahr, wenn sie wieder vorbei sind. Wer den Autolack jedoch das ganze Jahr pflegen will, kann natürlich auch alle 3 Monate eine Schicht auftragen: Wasser und Schmutz perlen daran ab. Tipp: In der Waschanlage können Sie ebenfalls bei Bedarf Autowachs aufsprühen – das ist natürlich die komfortabelste Lösung. Doch von Hand aufgetragener Wachs schützt meist besser und hält auch länger. Besonders zu empfehlen ist das sogenannte Hartwachs.

Wichtig ist, dass der Lack komplett sauber ist, bevor Sie Ihr Auto wachsen. Fahren Sie also auf jeden Fall vorher durch die Waschstrasse. Zudem muss der Lack trocken sein. Auch die Temperatur des Autowachses spielt eine Rolle. Lassen Sie ihn am besten am Tag vor dem Auftragen im Haus liegen, damit er mindestens Zimmertemperatur hat. Sind alle Vorbereitungen getroffen, verteilen Sie etwas Wachs auf einem Frotteetuch und reiben mit diesem den Lack in kreisförmigen Bewegungen ein.

Die Autoversiegelung als Alternative

Auch eine Lackversiegelung schützt Ihr Auto vor Kratzern und Rost. Sie können zwischen unterschiedlichsten Versiegelungen wählen – so gibt es beispielsweise eine Nanoversiegelung für Ihr Auto, durch die Wasser, Fett und von der Oberfläche abperlen. Die Preise unterscheiden sich stark. Doch wie funktioniert die Autolackversiegelung und welche Vorteile bietet sie gegenüber Autowachs?

Eine Lackversiegelung bildet zusammen mit dem Lack eine chemische Verbindung: Die Moleküle des Autolacks verbinden sich mit den Molekülen der Versiegelung. Das Ergebnis ist ein langanhaltender Schutz und ein schöner Glanz. Hinzu kommt, dass Wasser gut abfliessen kann – es perlt direkt vom Lack ab. Gängig ist zum Beispiel die Siliziumversiegelung. Auch die PTFE-Versiegelung ist noch sehr verbreitet.

Zwar sind die Versiegelungen teurer als das eigenhändige Auftragen von Wachs, doch gewähren sie dafür auch länger andauernden Schutz. Gerade wenn Sie viel fahren oder Ihr Wagen draussen steht, bietet sich eine Lackversiegelung an. Der Lack wird um einiges widerstandsfähiger, bekommt einen Tiefenglanz und Schmutz kann nicht mehr gut daran haften. 

Ihre Abmeldung war erfolgreich.