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Kindersitz kaufen

Sicherheit für die kleinen Mitfahrer

Wichtige Informationen und Tipps zum Kauf von Kindersitzen fürs Auto.

Bei kleinen Passagieren im Auto ist der Kindersitz Pflicht

Beim Kauf eines Kindersitzes stellen sich viele Fragen: Welches Modell passt zu meinem Kind? Worauf muss ich besonders achten und welche Fehler muss man bei der Kindersicherung im Auto unbedingt vermeiden? Wir sagen Ihnen, worauf es bei der Auswahl des richtigen Kindersitzes und der Installation im Auto ankommt.

Inhalt

Im Auto – so lautet die Gesetzeslage – dürfen Kinder nur in einem geeigneten Kindersitz bzw. mit einem Rückhaltesystem mitfahren. In der Schweiz gilt die Kindersitzpflicht für Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und kleiner als 1,50 Meter sind. Sorgt der Fahrer eines Fahrzeugs nicht für die vorschriftsmässige Sicherung des Kindes, droht ein Bussgeld.

Worauf muss man beim Kauf eines Kindersitzes achten?

Die ECE-NORM R 44/04 legt fest, wie ein vom Gesetzgeber geforderter geeigneter Kindersitz fürs Auto aussehen muss. Europaweit ist jeder Hersteller von Kindersitzen dazu verpflichtet, dass seine Produkte einer gesetzlichen Prüfung unterzogen werden und einen Kindersitz-Crashtest erfolgreich bestehen, um die ECE-Norm zu erfüllen und die entsprechende Prüfplakettefür einen Kindersitz zu erhalten. Entweder wird die Plakette eingestanzt oder als oranger Aufkleber am Kindersitz befestigt. Ohne sie darf kein neuer Auto-Kindersitz in der Schweiz verkauft werden. Die Prüfnorm legt einen Mindeststandard fest. Parallel dazu ist seit 2013 auch in der Schweiz die Testnorm i-Size (UN R129) in Kraft getreten, die nochmal einen zusätzlichen Schutz in unterschiedlichen Bereichen bietet. Trotz dieser Kindersitz-Vorschriften können zwischen den zugelassenen Kindersitzen grosse Unterschiede hinsichtlich ihrer Schutzfunktion und Praktikabilität bestehen.

Welcher Kindersitz ist für welches Kind geeignet?

Grundsätzlich gilt: Das Alter des Kindes dient bei der Auswahl des passenden Kindersitzes nur als Richtwert. Entscheidender sind die tatsächliche Körpergrösse und das Gewichts des Kindes. Aus diesem Grund werden Kindersitze in fünf Gewichtsklassen eingeteilt.

Gruppe 0/0+: Kindersitz für Säuglinge vom Geburtsgewicht bis 13 Kilogramm (ca. 15 Monate)

Eine Babyschale muss immer entgegen der Fahrtrichtung befestigt werden. Bis zu einem Alter von 15 Monaten ist das rückwärtsgerichtete Fahren für Kinder sogar verpflichtend. Entweder sichert man die Babyschale mit einem 3-Punkt-Sicherheitsgurt oder arretiert sie auf einem sogenannten Isofix-Sockel. Kinder sollten grundsätzlich so lange wie möglich und daher auch nach der Babyschale entgegen der Fahrtrichtung sitzen, um die belastungsempfindliche Halswirbelsäule zu schützen. Hierfür gibt es den sogenannten Reboarder-Kindersitz.

Gruppe 1: Kindersitz für Kinder von 9 bis 18 Kilogramm (ca. neun Monate bis vier Jahre)

Auto-Kindersitze mit Hosenträgergurtsystem (Fünfpunktgurte) sind die beliebtesten Kindersitze aus Gruppe 1. Daneben gibt es Kindersitze, in denen man die kleinen Passagiere mit einem Fangkörper (Aufpralltisch) sichert, und Modelle, bei denen Kind und Kindersitz mit dem fahrzeugeigenen 3-Punkt-Sicherheitsgurt angeschnallt werden. Meistens werden die Kindersitze in Gruppe 1 in Fahrtrichtung befestigt. Einige Modelle kann man auch gegen die Fahrtrichtung montieren – wie zum Beispiel den Reboarder-Kindersitz.

Gruppe 2/3: Kindersitz für Kinder von 15 bis 36 Kilogramm (ca. drei bis zwölf Jahre)

Bei den Modellen aus Gruppe 2/3 werden Kind und Kindersitz mit dem 3-Punkt-Sicherheitsgurt des Fahrzeugs in Fahrtrichtung gesichert. Obwohl laut Prüfplakette ein Kindersitz aus dieser Gruppe nur bis 36 Kilogramm Körpergewicht zugelassen ist, ist er auch für schwerere Kinder geeignet. Hintergrund: Der Kindersitz ist auf 36 Kilogramm beschränkt, weil die grösste Kindertestpuppe (Dummy) 36 Kilogramm wiegt.

Zu diesen drei Gewichtsklassen kommen noch zwei hinzu, die ein grösseres Altersspektrum abdecken: Gruppe 0/1 (0 bis 18 Kilogramm) und Gruppe 1/2/3 (9 bis 36 Kilogramm). Wichtig ist, die Grössen- und Gewichtsangaben bei einem Auto-Kindersitz voll auszuschöpfen, bevor man das Kind in einen Kindersitz der nächsthöheren Gewichtsklasse setzt.

Wie funktioniert Isofix?

Der Begriff Isofix steht für „Internationale Standard-Organisation für Fixierung“ und bezeichnet ein standardisiertes System, das dem sicheren Einbau von Kindersitzen in Autos dient. Dabei werden Haltebügel, die mit dem Fahrzeug verschweisst sind, mit speziellen Zangen am Kindersitz (Isofix-Sockel) verbunden, sodass eine starre Verbindung zwischen Kindersitz und Karosserie entsteht. Zum Einrasten in den Haltebügeln werden die Zangen des Kindersitzes einfach zwischen Sitzfläche und Lehne hindurchgesteckt. Kommt es zu einer Notbremsung oder Kollision, erfolgt die Verzögerung des Kindersitzes durch die unmittelbare Anbindung sofort. Eine Isofix-Verbindung verhindert zudem den fehlerhaften Einbau des Kindersitzes und erhöht dadurch die Sicherheit des Kindes.

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