Pistenstürmer: Die besten Schlitten für die ganze Familie

Schlitten-Tipps für spassige Schneeerlebnisse

Die Winterferien stehen vor der Tür – höchste Zeit, Bob oder Schlitten aus dem Keller zu holen. Sie haben noch keinen Pistenstürmer oder benötigen einen neuen? Dann erhalten Sie hier hilfreiche Tipps zur Wahl des besten Schlittens – für maximalen Schlittelspass!

Inhalt

Welcher Schlitten soll es sein?

Der klassische Holzschlitten ist längst nicht mehr das einzige Schlittelgefährt. Inzwischen gibt es eine vielfältige Modellauswahl: vom UFO-förmigen Schneerutscher bis zum wendigen Bob mit Lenkrad und Bremsen. Welcher der beste Schlitten für Ihren Nachwuchs ist, hängt vom Alter Ihrer Kinder und natürlich von den persönlichen Vorlieben ab.

Klassisch, sicher, retroschick: der Holzschlitten

Sie kennen ihn sicher noch aus Ihrer eigenen Kindheit: Der gute alte Holzschlitten lässt sofort Erinnerungen an traumhafte Winterabenteuer hochkommen. Das wunderbar robuste Modell – meist aus Buchen- oder Eschenholz – ist auch heutzutage unter Kindern hochbeliebt. In Sachen Sicherheit und Dämpfung hat der Holzschlitten ebenfalls die Nase vorn.

Beim klassischen Davoser Schlitten sind die Kufen fest miteinander verstrebt und liegen gerade auf dem Untergrund auf. Deshalb lässt er sich nur mit den Füssen effektiv lenken. Eine Alternative zu diesem etwas starren Modell sind sogenannte Rodelschlitten. Sie sind flexibler konstruiert und ihre Kufen liegen schräg auf der Innenkante. So lassen sie sich einfach durch Gewichtsverlagerung steuern.

Während Sie Kunststoffschlitten leicht mit Wasser abwaschen können, ist die Reinigung eines Schlittens aus Holz etwas aufwendiger. Die Kufen müssen regelmässig gesäubert und gewachst werden, damit sie im Schnee gut rutschen und nicht rosten. Falls das Holz beschädigt ist, können Sie es abschleifen und neu lackieren.

Rasant und cool: Bobs und Lenkschlitten

Schlitten aus Kunststoff eignen sich besonders gut für jüngere Kinder, da sie leichter und somit besser zu handhaben sind. Einige verfügen sogar über Lenkgriffe oder ein Steuerrad. Auch die integrierten Handbremsen werden von jungen Schlittlern geschätzt. Bobs erfreuen sich aufgrund der windschnittigen Optik und dem rasanten Fahrvergnügen grosser Beliebtheit. Sie sind in allen möglichen Farben und Formen erhältlich.

Was einen guten Schlitten ausmacht

Unabhängig davon, ob Schlitten oder Bob, Holz oder Kunststoff – beim Kauf eines neuen Rodlers ziehen Sie am besten diese Kriterien zu Rate:

  • Gewicht: Wenn Sie gern oben auf dem Hügel warten wollen, während Ihr Kind den Schlitten eigenständig wieder hochzieht, sollte er leicht genug sein. Kunststoffmodelle sind deshalb vor allem bei jüngeren Schlittelfans zu bevorzugen.
  • Belastbarkeit: Bekommt Ihr Nachwuchs einen eigenen Schlitten, reicht eine Tragkraft von etwa 60 kg völlig aus. Ein Familienschlitten sollte jedoch belastbar genug sein, um auch Erwachsene sicher die Piste herunterzubringen.
  • Lenkung und Bremsen: Moderne Bobs mit Lenkrad und Bremsen sind praktisch für sicheres Schlittenfahren. Ältere Kinder können jedoch auch das Steuern mit den Füssen oder durch Gewichtsverlagerung erlernen.
  • Rückenlehne: Einige Schlitten sind mit einer Rückenlehne ausgestattet. So können Sie auch längere Winterwanderungen mit Ihrem Kind im Schlitten unternehmen, ohne dass es unbequem wird.

Raus mit dem Schlitten: Tipps und Tricks

Nun sind Sie gerüstet, um mit Karacho die Piste herunter zu jagen. Damit die Sache aber ein Vergnügen bleibt und nicht zum Unfallrisiko wird, hier einige Tipps und Tricks:

Bremsen ist oberste Schlittelpflicht: Auch mit jedem neuen Schlitten oder Bob muss das Bremsen zuerst gelernt sein. Besteigen Sie daher mit kleinen Kindern nicht direkt den steilsten Hügel, sondern üben Sie das Bremsen vorerst an einem flacheren Hang.

Die richtige Ausrüstung: Jeans und normale Turnschuhe haben auf der Schlittelpiste nichts verloren. Ideal eignen sich dafür ein Skidress, feste Schuhe, Handschuhe und bei schnellen Strecken ein Helm.

Das absolute Pisten-Tabu: Rasen Sie nicht mit Plastiktüten oder -planen den Hügel runter, denn Sie werden damit viel zu schnell und können diese fast nicht lenken. Geeigneter sind spezielle Schneerutscher aus Kunststoff mit Halte- und Lenkgriffen.

Richtig Schlittenfahren: So geht’s

Selbst der beste Schlitten ist nicht sicher, wenn Sie nicht wissen, wie Sie ihn richtig handhaben. Deshalb sollten Sie und Ihre Kinder einige Grundregeln beachten:

  1. Finden Sie einen geeigneten Hügel zum Schlitteln, der nicht zu steil ist und idealerweise unten flach ausläuft. Vor allem sollte die Piste nicht an einer ungeschützten Strasse enden. Am sichersten sind spezielle Schlittelpisten für den Wintersport.
  2. Achten Sie vor dem Losfahren auf Gegenverkehr und andere Schlittler, die vielleicht hinter Ihnen starten. Mit einem beliebten Kinderspruch wie «Bahn frei, Kartoffelbrei!» vergewissern Sie sich, dass alle wissen, dass Sie kommen.
  3. Halten Sie sich gut fest und schauen Sie die ganze Zeit nach vorne, um Piste und andere Schlittler im Blick zu behalten.
  4. Wenn der Schlitten kein Lenkrad hat, lenken Sie, in dem Sie das Gewicht in die Richtung verlagern, in die Sie lenken wollen, oder den jeweiligen Fuss in den Schnee drücken.
  5. Schlitten ohne Handbremse bringen Sie zum Stehen, in dem Sie beide Füsse fest in den Schnee drücken. Eine Vollbremsung erzielen Sie, indem Sie den Schlitten vorn anheben – achten Sie dabei auf Ihre Füsse, damit diese nicht unter die Kufen geraten.

So gewappnet steht dem Schlittelspass mit der ganzen Familie nichts mehr im Wege!

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